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Volkskrankheiten kosten Wirtschaft bis zu 75 Milliarden

09.07.2012, 10:08 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

Volkskrankheiten kosten Wirtschaft bis zu 75 Milliarden. Rückenleiden der Mitarbeiter  können für den Arbeitgeber teuer werden  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rückenleiden der Mitarbeiter können für den Arbeitgeber teuer werden (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Durch kranke Mitarbeiter entstehen der deutschen Wirtschaft immense Kosten. Ausfälle aufgrund von Depressionen, Asthma, Rückenschmerzen, Bluthochdruck und Rheuma verursachen einer Studie zufolge Produktionsverluste in Höhe von 38 bis 75 Milliarden Euro. Zu dem Ergebnis ist eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung und der Strategieberatung Booz & Company gekommen.

Volkskrankheiten sollten konsequenter behandelt werden

Arbeitsunfähigkeit, Fehlleistungen kranker Arbeitnehmer und Erwerbsunfähigkeit sind demnach die Ursache für die verringerte Produktivität. Durch eine konsequentere Behandlung von Volkskrankheiten könnte der Studie zufolge die Produktivität der deutschen Wirtschaft um 20 Milliarden Euro pro Jahr wachsen.

Als einen wichtigen Hemmschuh identifiziert die Untersuchung, dass die aktuellen Therapie-Angebote sich auf Prävention und schrittweise Wiedereingliederungspläne nach der Krankheit beschränken. "Das Kernproblem ist jedoch, dass Berufswelt einerseits und therapeutischer Kontext andererseits in keinerlei Zusammenhang stehen", sagt Peter Behner, Partner und Healthcare-Experte von Booz & Company.

Psychoprobleme und Rückenleiden verursachen größte Verluste

Die größten Verluste für die Arbeitgeber entstehen laut der Analyse mit bis zu 21 Milliarden Euro beziehungsweise bis zu 26 Milliarden Euro durch Depressionen und Rückenleiden. Rückenleiden führten besonders oft zu dauerhafter Erwerbsunfähigkeit.

Mehr Unterstützung für chronisch Kranke erforderlich

Wenn chronisch kranke Arbeitnehmer bei ihrer Therapie besser unterstützt würden, wäre nach Einschätzung der Experten ein Teil der Verluste zu vermeiden. Es gehe um Medikamenteneinnahme, Diäten, aber auch um Arbeitsabläufe sowie die Pausengestaltung. Krankheitsbedingte Ausfällle ließen sich um bis zu 27 Prozent durch Programme senken, die Betroffene im Job entlasten.

Den Studienautoren zufolge sind in Deutschland unter den Berufstätigen im Alter von 16 bis 65 Jahren 21,2 Prozent an Bluthochdruck erkrankt und 17 Prozent haben chronische Rückenschmerzen. 8,5 Prozent leiden demnach an Asthma, 5,2 Prozent an Depressionen und 3,8 Prozent an Arthritis. Diese Zahlen untermauerten, dass sowohl die Arbeitgeber als auch die Sozialversicherung konsequent in wirksame therapiebegleitende Maßnahmen eingebunden werden müssten.

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