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IAB: Migranten verdienen 36 Prozent weniger als deutsche Mitarbeiter

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Migranten verdienen 36 Prozent weniger als deutsche Mitarbeiter

09.01.2013, 13:05 Uhr | t-online.de, dapd

IAB: Migranten verdienen 36 Prozent weniger als deutsche Mitarbeiter. Vor allem beim Jobstart in Deutschland liegen die Gehälter von Migranten oft auf niedrigerem Niveau (Quelle: imago/chromoorange)

Vor allem beim Jobstart in Deutschland liegen die Gehälter von Migranten oft auf niedrigerem Niveau (Quelle: imago/chromoorange)

Ausländische Wurzeln - schlechtere Bezahlung: Migranten verdienen zunächst oft deutlich weniger als ihre deutschen Kollegen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das Lohngefälle ist demnach jedoch kein Zeichen für Diskriminierung und gilt auch nicht für jeden Mitarbeiter fremdländischer Herkunft.

Lohnniveau steigt mit den Jahren

Beim Eintritt in den deutschen Arbeitsmarkt betrage der Durchschnittslohn von Migranten nur etwa 64 Prozent des deutschen Niveaus, erklärten die IAB-Experten. Acht Jahre später habe sich ihr Lohnniveau dann auf 72 Prozent erhöht. Die in der Untersuchung errechnete Lohndifferenz wird zum Teil damit erklärt, dass die deutsche Vergleichsgruppe besser qualifiziert und sechs Jahre älter war.

Ein weiterer Grund ist laut IAB, dass die Qualifikationen ausländischer Mitarbeiter häufig nicht zu den deutschen Anforderungen passten. Hinzu komme, dass sich Migranten wegen ihrer zunächst schlechten Deutschkenntnisse auf Stellen mit niedrigeren Anforderungen bewerben. Außerdem sei es für Unternehmen schwierig, die Eignung ausländischer Bewerber richtig zu beurteilen.

Ungarn verdienen besser als Türken

Im Laufe der Jahre hätten die Migranten dann die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten durch "Training on the Job" zu erweitern und an deutsche Anforderungsprofile anzupassen. Zudem verbesserten sich ihre Sprachkenntnisse, so dass sie auf besser bezahlte Stellen wechseln könnten.

Zu den Lohnanpassungen stellten die IAB-Forscher fest, dass Migranten aus Ungarn oder Tschechien schon zum Zeitpunkt des Eintritts in den deutschen Arbeitsmarkt relativ gut bezahlt würden und in den Folgejahren noch besser verdienten als zum Beispiel Türken oder Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien.

Top-Gehälter für Spezialisten

Die Bezahlung von Mitarbeitern aus Österreich, den Niederlanden, Großbritannien und den USA liege häufig schon bei deren Markteintritt über den deutschen Durchschnittslöhnen, weil sie als gesuchte Spezialisten nach Deutschland gekommen seien.

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