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Kurzarbeit bei VW-Tochter MAN

13.01.2013, 13:31 Uhr | t-online.de, dpa

Kurzarbeit bei VW-Tochter. Ein Lkw vom Typ TGX im Werk Salzgitter (Quelle: dapd)

Ein Lkw vom Typ TGX im Werk Salzgitter (Quelle: dapd)

Der Lastwagenbauer MAN schickt ab Montag tausende Beschäftigte in Kurzarbeit. Angesichts der schwachen Märkte in Europa werde in den Werken München und Salzgitter von kommender Woche zunächst nur noch in einer Schicht produziert, sagte ein Sprecher der Volkswagen-Tochter. Insgesamt sind davon gut 5000 Menschen betroffen.

MAN leidet unter Rezession

Wegen der unsicheren Aussichten werde die Lage genau beobachtet. So könne die Produktion rasch wieder hochgefahren - oder sogar tageweise eingestellt werden. In München fertigt das Unternehmen Lastwagen, in Salzgitter Lastwagen und Chassis für Busse. In den beiden Werken sind 3500 beziehungsweise 1800 Mitarbeiter betroffen.

Der Konzern hatte die bis Jahresmitte angemeldete Kurzarbeit im Dezember angekündigt. Bereits über die Feiertage ruhte die Fertigung, viele Mitarbeiter mussten ihre Zeitkonten leeren oder Urlaub nehmen. MAN leidet wie die Schwester Scania oder der Rivale Volvo unter den Folgen der Rezession in vielen Euro-Ländern.

Hoffnung auf Wachstum

Langfristig rechnet die Branche aber wieder mit Wachstum, denn der Krise zum Trotz wird der Güterverkehr in den kommenden Jahren wohl weiter anschwellen. Strengere Abgasregelungen und steigende Spritkosten dürften die Nachfrage nach neuen, sparsameren Lastwagen erhöhen. MAN setzt zudem auf Wachstumsmärkte außerhalb Europas.

Volkswagen will mehr Kontrolle

Zuletzt hatte Deutschlands größter Automobilhersteller Volkswagen (VW) den Wunsch eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit dem Lkw- und Maschinenbauer angekündigt. Dazu würden Gespräche mit dem Vorstand aufgenommen, teilte VW mit. Volkswagen hat bereits eine Dreiviertel-Mehrheit bei MAN.

Mit dem Vertrag werde eine verstärkte und vereinfachte Zusammenarbeit zwischen Volkswagen und MAN angestrebt und damit die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beider Unternehmen. Einen solchen Vertrag hat VW auch mit Audi abgeschlossen. Damit kann der Autokonzern auch für das Unternehmen nachteilige Entscheidungen im Interesse des Konzernvorteils insgesamt durchsetzen. Dafür reichen 75 Prozent der anwesenden Stimmen auf der Hauptversammlung.

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