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Facebook: "Gefällt mir"-Button wird für Direktorin zum Verhängnis

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Falsches "Gefällt mir": Frau verliert Job durch Facebook-Aktivitäten

21.02.2013, 13:55 Uhr | t-online.de

Facebook: "Gefällt mir"-Button wird für Direktorin zum Verhängnis. Autsch: Ein falsches "Gefällt mir" auf Facebook kann den Job kosten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Autsch: Ein falsches "Gefällt mir" auf Facebook kann den Job kosten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Von wegen soziales Netzwerk: Eine Sparkassen-Direktorin aus Wittenberg (Sachsen-Anhalt) drückte den "Gefällt mir"-Button bei Facebook-Einträgen ihres Mannes, mit denen er Bank-Vorstände beleidigt hatte. Dafür erhielt die 44-Jährige eine fristlose Kündigung, berichtet das Online-Portal "bild.de". Am Dienstag gab es in zweiter Instanz einen Vergleich, bei dem die Beschuldigte nicht gerade leer ausgeht.

Sparschwein trägt Namen der Bank-Vorstände

Der Mann von Heidi W. hatte auf Facebook gepostet: "Hab mein Sparkassenschwein Thomas und Ralf (Vornamen der Vorstände der Stadtsparkasse Wittenberg, Anmerkung der Redaktion) getauft. Eines Tages stehen alle Schweine vor dem Metzger." Außerdem wandelte er ein Sparkassen-Logo so ab, dass es wie ein Fisch aussah und kommentierte: "Der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken.“

Das soll die Ehefrau per Facebook-Daumen positiv bewertet haben - auch wenn dies in der ersten Instanz vor dem Arbeitsgericht strittig blieb (AZ 1 CA 148/11). Kassiert wurde dort die fristlose Kündigung, die der Arbeitgeber nach Bekanntwerden des Vorgangs ausgesprochen hatte.

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Am Schluss gibt es eine Abfindung

In zweiter Instanz vor dem Landesarbeitsgericht Sachsen-Anhalt ging es gar nicht mehr um die Klärung dieses Vorwurfs, sondern die Art, wie das Arbeitsverhältnis beendet werden kann. Denn schon vor der fristlosen Kündigung gab es einen Aufhebungsvertrag. Laut "bild.de" kriselte es zwischen Bank und Direktorin schon länger. Schließlich einigten sich beide Seiten auf einen Vergleich: Heidi W. erhält nach 25 Jahren Beschäftigung in der Bank eine Abfindung von 110.000 Euro.

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