Sie sind hier: Home > Finanzen > Karriere >

Ver.di ruft DGB-Beschäftigte zu Warnstreiks auf

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ver.di streikt beim DGB

26.02.2013, 15:43 Uhr | AFP, dapd, dpa, t-online.de

Ver.di ruft DGB-Beschäftigte zu Warnstreiks auf. Ver.di-Sticker mit der Aufschrift "Wehr.di": Derzeit wehren sich Ver.di-Mitglieder sogar gegen ihre Genossen beim DGB (Quelle: dpa)

Ver.di-Sticker: Derzeit wehren sich Ver.di-Mitglieder sogar gegen ihre Genossen beim DGB (Quelle: dpa)

Die Gewerkschaften setzen sich für die Rechte von Arbeitnehmern ein, gelten selbst aber oft nicht gerade als die besten Arbeitgeber. Das zeigt sich zurzeit in Berlin, wo der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) den Beschäftigten seiner Rechtsschutz GmbH nur 0,9 Prozent mehr Geld für zwölf Monate anbietet. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di - selbst Mitglied in der Dachorganisation DGB - hat die Beschäftigten deshalb zu Warnstreiks aufgerufen. Sie fordert 6,5 Prozent mehr Geld.

Ver.di begründet die Gehaltsforderung damit, dass die meisten DGB-Gewerkschaften im vergangenen Jahr den Mitgliederrückgang gestoppt und deutlich höhere Beitragseinnahmen erzielt hätten. Laut Ver.di erhält der DGB zwölf Prozent von den Beitragseinnahmen seiner Mitgliedsgewerkschaften. Hiervon fließen demnach wiederum 40 Prozent an die DGB-Rechtsschutz GmbH, die in bundesweit 111 Büros rund 730 Menschen beschäftigt.

Schwere Vorwürfe gegen den DGB

"Geld für eine reale Einkommenserhöhung der Beschäftigten ist also vorhanden", sagte Ver.di-Verhandlungsführer Gerd Denzel. Das sieht auch der Verband der Gewerkschaftsbeschäftigten (VGB) so. Er nannte das Angebot "provozierend niedrig". Die Arbeitgeber bezeichneten die Forderung jedoch als unbegründet. Seit Anfang 2010 seien die Gehälter der Beschäftigten um 6,8 Prozent gestiegen.

AnzeigeJobsuche
Traumjob finden

Finden Sie jetzt Ihren Traumjob in Ihrer Region

 

Der VGB erhob derweil auch schwere Vorwürfe gegen den Dachverband. Der DGB nehme nämlich jährlich eine betont vorsichtige Planung der Beitragseinnahmen vor. Die vorgesehenen 40 Prozent würden allein aufgrund dieser Planung überwiesen, den Überschuss aus den tatsächlich angefallenen Einnahmen behalte der DGB dann für sich. Zuletzt habe sich die Differenz auf 30 Millionen Euro belaufen, die der DGB auf diese Weise seiner Tochter vorenthalten habe. Das sei mehr als die Hälfte des Jahresbudgets der Rechtsschutz GmbH für 2013, klagte die Gewerkschaft der Gewerkschafter.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Rabattz - Jetzt 15% Rabatt sichern!
auf teufel.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017