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Bundesagentur für Arbeit sucht Edel-Prostituierte per Stellenanzeige

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Stellenanzeige für Edel-Prostituierte bei Bundesagentur

06.03.2013, 07:24 Uhr | dpa, t-online.de

Bundesagentur für Arbeit sucht Edel-Prostituierte per Stellenanzeige. Ein Jobangebot für Prostituierte war vorübergehend bei der Bundesagentur für Arbeit zu sehen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Jobangebot für Prostituierte war vorübergehend bei der Bundesagentur für Arbeit zu sehen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auf legalem Weg hat ein Arbeitgeber versucht, Angestellte für eine nicht ganz legale Tätigkeit zu finden. Ganz sittsam stellte er sein unsittliches Angebot bei der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit (BA) ein. Für einen "exklusiven Escort-Service" würden Damen zwischen 18 und 40 Jahren gesucht. Selbstverständlich sollten sie "attraktiv und hübsch" sein - dann winke auch ein "äußerst lukrativer Verdienst". Die zahlenden Kunden der Edel-Prostituierten sollten "Geschäftsleute, Rechtsanwälte, Ärzte, Sportler, Manager, VIPs und wohlhabende Kunden" sein, hieß es in der Anzeige des Stellenportals.

Die BA löschte die Anzeige inzwischen, nachdem die "Bild"-Zeitung darüber berichtet hatte. Die Arbeitsagentur distanzierte sich davon und machte klar, dass die Anzeige ohne Wissen und Zutun der Bundesagentur oder örtlicher Arbeitsagenturen in das Jobportal gelangt sei. "Jeder Arbeitgeber hat die Möglichkeit, eine Stelle in der Jobbörse einzustellen, ohne die Bundesagentur mit der Vermittlung zu beauftragen", sagte eine Sprecherin.

Filter der Jobbörse haben versagt

Um zu verhindern, dass etwa sexistische, rechtsextremistische oder anderweitig bedenkliche Stellenanzeigen in der BA-Jobbörse eingestellt würden, gebe es allerdings verschiedene Kontrollmechanismen. Zum einen würden automatisch alle Stellenanzeigen auf bestimmte Formulierungen hin untersucht. Zum anderen überprüften BA-Mitarbeiter stichprobenartig die Stellenangebote.

"Bei beiden Prüfmechanismen ist die Stellenanzeige des Begleitservice nicht aufgefallen", sagte die BA-Sprecherin. Als Konsequenz aus dem Fall solle das Prüfraster enger gezogen werden. Auf keinen Fall könne nach dem jüngsten Vorfall davon die Rede sein, die Bundesagentur selbst habe Prostituierte vermittelt.

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