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VW will 50.000 neue Jobs schaffen - China ist im Fokus

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VW will Zehntausende neue Jobs schaffen

02.04.2013, 10:35 Uhr | dpa-AFX

VW will 50.000 neue Jobs schaffen - China ist im Fokus. In Deutschland geht die Produktion bei VW zurück (Quelle: dapd)

In Deutschland geht die Produktion bei VW zurück (Quelle: dapd)

Europas größter Automobilkonzern VW will dem Betriebsratschef zufolge in den kommenden Jahren weltweit Zehntausende neue Jobs schaffen. Bernd Osterloh sagte dem "Handelsblatt", dass bis 2018 die Zahl der Mitarbeiter von 550.000 auf 600.000 steigen soll. "Angesichts der Absatzkrise in Europa müssen wir bei den Einstellungen genau darauf achten, wo wir uns personell verstärken", zitiert das Blatt Osterloh. Nutznießer werde weniger Europa, sondern mehr Asien - insbesondere China - sein. Bereits heute würden fast 300.000 Beschäftigte des Konzerns im Ausland arbeiten, gut die Hälfte außerhalb Europas.

China im Blick

VW hat seine Belegschaft in Asien in den vergangenen vier Jahren bereits um 134 Prozent vergrößert. Dort stieg die Mitarbeiterzahl zwischen Ende 2008 und Ende 2012 von knapp 30.000 auf fast 70.000 Beschäftigte. Damit wuchs dort die Personalstärke von acht auf 13 Prozent. Das geht aus einer Auswertung der Geschäftsberichte hervor.

Auf dem Heimatkontinent war das Wachstum der vergangenen vier Jahre mit 44 Prozent weitaus schwächer - und es müsste auch noch um den jüngsten Markenzuwachs wie etwa Porsche bereinigt werden.

Fahrzeugproduktion geht zurück

Der Anteil an der Fahrzeugproduktion des VW-Konzerns in Europa verliert derweil immer mehr an Gewicht: Er sackte binnen der zurückliegenden vier Jahre von 62 auf 51 Prozent. Deutschland halbierte seine Bedeutung beim Fahrzeugausstoß sogar: Nach gut einem Drittel (34 Prozent) waren es Ende 2012 nur 17 Prozent Anteil an der Konzerngesamtproduktion. In Asien schoss der Anteil an der Produktion dagegen von 16 auf 29 Prozent.

VW wird immer internationaler

VW-Chef Martin Winterkorn machte die Internationalisierung bei der Bilanzvorlage Mitte März zu einem Kern seiner Rede: "Die Zukunft von Volkswagen entscheidet sich mehr und mehr in China, Russland, Indien, Amerika und Südostasien", betonte der Konzernboss. VW sei "ein gutes Stück chinesischer, amerikanischer, russischer und brasilianischer geworden. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen." Die Manager arbeiteten heutzutage doppelt so oft im Ausland wie 2007.

Vor kurzem versprach Winterkorn, trotz des massiven Ausbaus in China seine Mitarbeiter daheim zu halten. "Wir stehen zu Deutschland und Europa", sagte er vor wenigen Tagen. "Es ist unsere Management-Aufgabe, die Beschäftigung dort zu halten."

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