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Auch im Urlaub für den Job im Einsatz? So stoppen Sie die dauernde Erreichbarkeit für den Chef

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Ständige Erreichbarkeit  

Auch im Urlaub für den Job im Einsatz? Besser nicht!

10.04.2013, 10:42 Uhr | t-online.de

Auch im Urlaub für den Job im Einsatz? So stoppen Sie die dauernde Erreichbarkeit für den Chef. Wer nicht abschalten kann, ist bald ausgepowert (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer nicht abschalten kann, ist bald ausgepowert (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rund um die Uhr für den Job im Einsatz: Immer mehr Mitarbeiter müssen auch außerhalb ihrer normalen Arbeitszeit per E-Mail oder Telefon erreichbar sein. 28 Prozent der Beschäftigten nehmen einer Studie zufolge ihren Job mit in den Feierabend - und das oft freiwillig. Doch das teure Smartphone vom Chef hat Schattenseiten. Experten warnen vor Gesundheitsschäden und zeigen, wie Sie dem Dauerstress eine Absage erteilen.

Privatleben leidet

"Wenn die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit immer mehr verschwimmt, ist richtiges Abschalten meist nicht mehr möglich“, sagt Psychologe Benjamin Martens von dem Beratungsportal "psycheplus". "Solche Mitarbeiter nehmen den Druck aus dem Büro dann mit ins Privatleben – und am Ende leiden nicht nur sie selbst, sondern auch die Familie und der Partner darunter."

Trotzdem halten sich viele Beschäftigte freiwillig rund um die Uhr für die Firma bereit. Schließlich sind das Handy oder der Laptop vom Chef nicht nur ein begehrtes Statussymbol. Martens erläutert: "Wer möglichst auch nach Feierabend, an Wochenenden und im Urlaub erreichbar sein sollte, ist wichtig – und das schmeichelt dem Selbstwertgefühl“. Wenn scheinbar niemand anders bestimmte Fragen beantworten oder Aufgaben lösen kann, fühle man sich schnell unersetzlich, die Angst vor einem Arbeitsplatzverlust gehe gegen null.

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Dauereinsatz schadet der Gesundheit

Für Arbeitgeber sind rund um die Uhr ansprechbare Mitarbeiter wiederum ein Glücksfall: Ihr Arm reicht in dem Fall bis an den Urlaubsstrand. Manche knüpfen die Erreichbarkeit sogar als Bedingung an Urlaubsgesuche. Aus Sicht des Betriebs verständlich - etwa um eventuell wichtige Fragen schnell klären zu können.

Psychologe Martens aber warnt: Können sich Körper und Geist im Urlaub nicht erholen, drohten gesundheitliche Probleme wie Herz- und Kreislaufbeschwerden, Erschöpfungszustände bis hin Burnout-Syndrom. Zudem kann die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten steigen.

Einfach abschalten

Deshalb sollten Handy und Laptop in den Ferien abgeschaltet werden. Sich Arbeit in die freie Zeit mitzunehmen vermindere auf lange Sicht sogar die Leistungsfähigkeit. "Am besten, man kündigt seinen Urlaub bereits lange im Voraus an. Wichtige Fragen können im Vorfeld geklärt und Verantwortlichkeiten an Kollegen abgegeben werden“, rät Martens.

Dabei ist die Wirkung des Gruppenzwangs nicht zu unterschätzen: Wenn alle Kollegen meinen, dass ständige Erreichbarkeit Pflicht ist, kommt eine Absage in der Firma wahrscheinlich nicht gut an. Betroffene sollten dann prüfen, ob es wirklich notwendig ist, im Urlaub ansprechbar zu sein, und eventuell andere Lösungen suchen.

Macht der Chef hingegen Druck und stellt vielleicht sogar eine ausstehende Beförderung in Frage, können Mitarbeiter dagegenhalten: Ein guter Chef versteht, dass erholte Mitarbeiter dem Unternehmen mehr Nutzen bringen als Angestellte, die pausenlos am Limit arbeiten. Werden sich die Parteien nicht einig, kann der Betriebsrat eingeschaltet werden. Hilft auch das nichts, sollten Betroffene einen Jobwechsel in Betracht ziehen.

Auch Chefs brauchen Erholung

Was aber, wenn der Chef selbst in den Urlaub geht? Selbstständige oder leitende Angestellte können sich tatsächlich oft nicht komplett aus dem Job ausklinken. "Um wenigstens einen großen Teil des Urlaubs entspannt verbringen zu können, sollten E-Mails nicht automatisch jederzeit abgerufen werden, sondern nur gezielt und zu bestimmten Zeitpunkten“, sagt Martens.

Am besten eigne sich dafür die Mittagszeit, wenn es am Strand ohnehin viel zu heiß ist, oder am Nachmittag, wenn etwa die Kinder eine Ruhepause einlegen. Dabei sollte die Kommunikation immer auf das Kernthema beschränkt sein. Ist ein Thema mit einer E-Mail nicht abzuschließen, lohnt sich häufig ein ausführlicheres Telefonat. Das ist zwar meist teurer, vermeidet aber weiteren Zeitverlust für Rückfragen aus dem Büro und schafft für beide Seiten rasch Klarheit.

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