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Kundenkonten abgeräumt - Bank-Azubi muss ins Gefängnis

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Kundenkonten abgeräumt - Bank-Azubi muss ins Gefängnis

25.06.2013, 14:23 Uhr | dpa, t-online.de

Weil er in großem Maßstab Kundenkonten abgeräumt hat, muss ein ehemaliger Azubi der Commerzbank für drei Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Das Mannheimer Landgericht sprach ihn des bandenmäßigen Computerbetrugs, der Datenfälschung und des Ausspähens von Daten schuldig. Der 24-Jährige hatte gestanden, gemeinsam mit Komplizen rund 340 000 Euro von Kundenkonten abgezweigt zu haben. Ein mitangeklagter Komplize bekam eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

Der junge Mann soll die Computer von Kollegen in seiner Filiale im nordbadischen Hockenheim so manipuliert haben, dass er deren Zugangsdaten zum EDV-System der Bank abgreifen konnte. So hätten die Täter die Möglichkeit gehabt, sich EC-Karten samt Geheimnummern in Postfächer schicken zu lassen, erläuterte Lintz.

Mit diesen hätten sie dann jeweils bis zu vierstellige Summen von Konten abgehoben. Mitangeklagt ist ein 26-Jähriger, der unter anderem bei den Abhebungen an verschiedenen Geldautomaten in Süddeutschland dabei gewesen sein soll. Schon bald nach seinem Start als Auszubildender 2009 soll der 24-Jährige in Internet-Untergrundforen mit Komplizen den Plan für die Taten entwickelt haben.

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Kundenkonten leergeräumt

Mit Hilfe der erbeuteten Zugangsdaten soll sich die Bande auch Online-Banking-Zugänge für Kundenkonten beschafft haben, um so 120.000 Euro in eigene Kanäle umzubuchen. Mit der EC-Karten-Masche hatte die Bande laut Anklage gut 217.000 Euro erbeutet.

Die beiden Angeklagten sowie zwei österreichische Komplizen sollen dabei Summen von jeweils bis zu 5000 Euro von Commerzbank-Kunden abgehoben haben. Der 26-Jährige sei dabei in seiner Motorradkluft samt Helm zum Geldautomaten gegangen, der 24-Jährige habe vor der Bank Schmiere gestanden, sagte Lintz.

Als Computerspezialisten verkleidet

Als angebliche Mitarbeiter einer Computerfirma "verkleidet", seien sie zudem in Commerzbank-Filialen in Düsseldorf gegangen. "Unter dem Vorwand, das PC-System überprüfen zu müssen", hätten sie dann dort Zugangsdaten von Mitarbeitern abgegriffen.

Damit hätten sie laut Anklage noch einmal bis zu 800.000 Euro erbeuten können - zuvor wurden sie allerdings festgenommen. Auf die Spur der Bande waren die Ermittler erst gekommen, nachdem sich der 24-Jährige damit gerühmt hatte, bei bankinternen Untersuchungen nicht aufgeflogen zu sein.

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