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40-Stunden-Woche unzumutbar? EU-Beamte drohen mit Streik

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40-Stunden-Woche unzumutbar? EU-Beamte drohen mit Streik

02.05.2013, 09:59 Uhr | t-online.de - sia

40-Stunden-Woche unzumutbar? EU-Beamte drohen mit Streik. Die EU-Beamten wollen ihre Privilegien mit einem Streik verteidigen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die EU-Beamten wollen ihre Privilegien mit einem Streik verteidigen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In den Ämtern der Europäischen Union stehen die Signale offenbar auf Streik: Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung wollen die 23.600 EU-Beamten damit gegen eine Ausweitung ihrer Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden und einen späteren Renteneintritt protestieren.

"Massive Gegenwehr" angekündigt

Die EU-Mitgliedsstaaten hatten sich kürzlich darauf geeinigt, im Zuge von Einsparungen sowohl die bisherige Wochenarbeitszeit von 37,5 Stunden um 2,5 Stunden zu erhöhen sowie das Pensionsalter auf 67 Jahre heraufzusetzen. Zudem soll der Rentenbeitrag auf 15,7 Prozent steigen.

Wegen des Sparkurses drohten die Gewerkschaften laut "Bild" jetzt mit "massiver Gegenwehr" und Arbeitsniederlegung am 8. Mai. Aus Briefen an die Präsidenten der Brüsseler Institutionen und EU-Abgeordnete zitiert die Zeitung: "Der Rat will unseren Tod."

"Welt": Tausende EU-Beamte verdienen mehr als Merkel

Im Februar erst hatte die "Welt am Sonntag" gemeldet, dass Tausende EU-Beamte mehr verdienten als europäische Regierungschefs wie Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dabei spielten neben hohen Gehältern auch die vorteilhaften EU-Steuersätze eine Rolle.

Ein etablierter verheirateter EU-Beamter - etwa ein Referatsleiter - mit einem Kind und der Verantwortung für ein paar Dutzend Mitarbeiter bezieht nach der Berechnung ein Brutto-Monatssalär von rund 16.300 Euro. Und auch nach dem Ausscheiden aus dem Dienst besteht kein Grund für finanzielle Sorgen: Die Pensionen von ehemaligen EU-Beamten beliefen sich auf durchschnittlich 4300 Euro im Monat, meldete der "Focus".

"Schlaraffenland"-Gehälter oder notwendiger Anreiz?

Das Magazin beruft sich dabei auf Zahlen der EU-Kommission. Gegenüber den deutschen Kollegen lebten europäische Beamte "in einem Schlaraffenland", kommentierte der Bund der deutschen Steuerzahler die umstritten hohen Gehälter im EU-Beamtendienst.

Kommissions-Vizepräsident Maroš Šefčovič hat die Kritik gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) zurückgewiesen. Über attraktive Gehälter müsse man "die Besten holen, die man kriegen kann", erklärte der oberste Personalchef Europas. Šefčovič widersprach laut "SZ" außerdem den Berechnungen, wonach viele EU-Beamte besser bezahlt würden als die Bundeskanzlerin.

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