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Jugendarbeitslosigkeit: Deutsch-französische Initiative

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Deutsch-französische Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit

13.05.2013, 12:12 Uhr | dpa-AFX, t-online.de, AFP

Jugendarbeitslosigkeit: Deutsch-französische Initiative. In Spanien ist nicht nur die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen sehr hoch (Quelle: dpa)

In Spanien ist nicht nur die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen sehr hoch (Quelle: dpa)

Deutschland und Frankreich planen einem Bericht zufolge eine gemeinsame Initiative zur Bekämpfung der zum Teil hohen Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und ihr französischer Amtskollege Michel Sapin wollten diese Ende Mai in Paris starten, wie die "Rheinische Post" (RP) berichtete. Ein wichtiges Element des Plans seien zusätzliche Milliardenkredite der Europäischen Investitionsbank (EIB). Diese sollten Unternehmen erhalten, die Arbeits- und Ausbildungsplätze speziell für Jugendliche schaffen.

"New Deal for Europe"

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und ihr französischer Kollege Michel Sapin wollen laut einem Zeitungsbericht eine gemeinsame Initiative zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit starten. Das Konzept mit dem Titel "New Deal for Europe" - in Anlehnung an die Wirtschaftsreformen von D. Roosevelt ab 1933 - wollten die beiden Minister zusammen mit führenden Unternehmern am 28. Mai bei einer Konferenz in Paris vorstellen, berichtet die "RP".

Der Plan sehe zusätzliche Milliardenkredite der Europäischen Investitionsbank (EIB) für Unternehmen vor, die Ausbildungs- und Arbeitsplätze speziell für Jugendliche schaffen, verlautete dem Blatt zufolge aus Regierungs- und Konferenzkreisen.

Wendepunkt der Jugendarbeitslosigkeit

Das von dem Investor Nicolas Berggruen organisierte sogenannte Town Hall Meeting Ende Mai, an dem auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und sein französischer Kollege Pierre Moscovici teilnähmen, solle einen Wendepunkt bei der hohen Jugendarbeitslosigkeit in Europa markieren, heißt es in dem Bericht. Bisher wolle die EU bis 2020 sechs Milliarden Euro für den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit einsetzen, was allerdings absolut nicht ausreiche.

Erasmus-Programm für alle

Die EIB könnte die nötigen Investitionen daher hebeln. Das bedeute, der Betrag diente der EIB als Sicherheit für eine bis zu zehnfache Summe, die sich die EU-Hausbank leiht, die sich die EU-Hausbank am Kapitalmarkt leihen könnte. "Vorstellbar wäre, einen Zusammenhang zwischen Kreditkonditionen und der Schaffung von Jobs und Ausbildungsplätzen herzustellen", sagte EIB-Präsident Werner Hoyer der Zeitung. Möglich seien auch "die gezielte Förderung des Ausbaus des dualen Bildungssystems in Südeuropa" oder eine Ausdehnung des Erasmus-Programms für Auslandsaufenthalte während des Studiums auf den nicht-akademischen Bereich, sagte Hoyer.

Rasanter Anstieg in EU-Staaten

In Griechenland und Spanien sind derzeit mehr als die Hälfte aller Jugendlichen ohne Arbeit. Demnach hat nur etwa jeder dritte Jugendliche in Griechenland einen Job. Wie das Griechische Statistische Amt (Elstat) mitteilte, stieg die Jugendarbeitslosigkeit im Februar auf 64,2 Prozent. Auch in Portugal waren im ersten Quartal 2013 rund 42 Prozent der unter 24-Jährigen ohne Job, Frankreich und Italien erreichen ebenfalls alarmierende Werte.

Weltweit steigt die Jugendarbeitslosigkeit nach Angaben der Vereinten Nationen - allerdings nicht überall so dramatisch wie in manchen Euro-Staaten. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) erwartet für 2013 einen weltweiten Durchschnittswert von 12,6 Prozent. Etwa 73,4 Millionen 15- bis 24-Jährige werden demnach 2013 ohne Job sein. In Deutschland dagegen hat sich die Arbeitslosenzahl in der jungen Altersgruppe von 2005 bis 2012 halbiert.

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