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Befristet Beschäftigte werden häufiger übernommen

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Befristet Beschäftigte werden häufiger übernommen

20.06.2013, 12:46 Uhr | t-online.de

Die Chance, aus einer befristeten in eine unbefristete Beschäftigung übernommen zu werden, ist seit dem Krisenjahr 2009 kontinuierlich gestiegen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Lag im Jahr 2009 der Anteil der Übernahmen noch bei 30 Prozent, wurden 2012 bereits 39 Prozent der zunächst befristet angestellten Arbeitnehmer anschließend in eine unbefristete Beschäftigung übernommen. Der Anteil der Verlängerungen befristeter Verträge betrug nach Informationen des IAB in beiden Jahren 33 Prozent.

Dagegen wurden 37 Prozent der befristeten Arbeitsverhältnisse im Jahr 2009 beendet - 2012 waren es 28 Prozent.

Seit 1996 hat sich die Zahl verdoppelt

Zwar hat sich laut IAB die Zahl der befristet Beschäftigten seit 1996 mit rund 2,7 Millionen verdoppelt. Doch von 2011 auf 2012 ist der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit 9,5 Prozent konstant geblieben.

Es ist sogar ein Rückwärtstrend zu beobachten: Der Anteil der befristeten Einstellungen ging in den letzten Jahren sogar etwas zurück. Vor vier Jahren betrug er noch 47 Prozent, danach sank er stetig auf 44 Prozent im Jahr 2012 - 2001 lag er allerdings bei 32 Prozent.

Je höher der Befristungsanteil, umso geringer die Übernahmen

Bei den befristeten Einstellungen und Übernahmen gibt es zudem deutliche branchenspezifische Unterschiede. Insbesondere in den Sparten "Erziehung und Unterricht" und "Öffentliche Verwaltung" werde sehr häufig befristet eingestellt: Die Befristungsanteile betragen dem Bericht zufolge 76 beziehungsweise 60 Prozent.

Gleichzeitig seien die Übernahmequoten in diesen Bereichen jedoch besonders niedrig: Bei "Erziehung und Unterricht" liegt die Quote lediglich bei 18 Prozent, im Bereich "Öffentliche Verwaltung" bei 28 Prozent. Befristet werde in diesen Bereichen vor allem, weil Projekt- und Haushaltsmittel oftmals nur für einen kurzen Zeitraum vergeben werden, erklärt IAB-Arbeitsmarktforscher Christian Hohendanner in der Mitteilung.

Ein umgekehrtes Bild zeigt sich bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistern: Der Anteil der befristeten Neueinstellungen lag hier bei 23 Prozent, die Übernahmequote betrug in der Finanzindustrie dagegen 61 Prozent.

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