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Wer in Deutschland arbeiten darf: die wichtigsten Regeln

02.07.2013, 10:36 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Wer in Deutschland arbeiten darf. Ingenieurin Cristina Fernandez-Aparicio Ruiz an ihrem Arbeitsplatz in Deutschland (Quelle: dpa)

Ingenieurin Cristina Fernandez-Aparicio Ruiz an ihrem Arbeitsplatz in Deutschland (Quelle: dpa)

Viele Unternehmen in Deutschland suchen händeringend nach Fachkräften - und zwar in verschiedenen Branchen. Dennoch: Nicht jeder Arbeitswillige darf hierzulande einfach eine Arbeitsstelle annehmen. Und trotz des zunehmenden Arbeitskräftemangels bieten sich nicht jedem Jobsuchenden aus dem Ausland gleich gute Chancen. Der Start in der Bundesrepublik gestaltet sich daher oft schwierig.

EU-Bürger dürfen uneingeschränkt jobben

Einen Job in Deutschland uneingeschränkt aufnehmen können Bürger aus der Europäischen Union. Sie haben im Rahmen der Freizügigkeit uneingeschränkten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Das gleiche gilt für Bürger aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.

Bürger aus Bulgarien und Rumänien hingegen müssen derzeit noch eine Arbeitsgenehmigung beantragen, wenn sie in der Bundesrepublik tätig werden wollen. Für sie gilt bis zum 1. Januar 2014 noch die eingeschränkte Freizügigkeit, Ausnahmen von dieser Regel bilden Hochschulabsolventen, die eine ihrer Qualifikation entsprechende Tätigkeit aufnehmen, und Auszubildende.

"Blaue Karte EU" für Akademiker

Für Angehörige anderer Staaten gilt: Akademiker mit anerkanntem Hochschulabschluss können seit August 2012 die "Blaue Karte EU" erhalten. Dafür brauchen sie einen Arbeitsplatz mit einem Bruttojahresgehalt von mindestens 46.400 Euro. Bei Fachkräften aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik genügt ein Jahresgehalt von mindestens 36.192 Euro. Zudem muss die Bundesagentur für Arbeit dem Vertrag zustimmen.

Ausländische Absolventen deutscher Hochschulen haben nach dem Examen 18 Monate Zeit, um sich in Deutschland einen Arbeitsplatz zu suchen. Ex-Azubis ist es erlaubt, nach ihrer betrieblichen Ausbildung ein Jahr nach einer passenden Stelle hierzulande zu suchen.

Chancen vor allem für Topkräfte

Die Suche nach einem Job in Deutschland kann sich jedoch trotz Fachkräftemangels kompliziert gestalten. Der deutsche Arbeitsmarkt bietet ungelernten Arbeitern wenig Chancen, gefragt sind vor allem Spezialisten. "Der deutsche Arbeitsmarkt ist nur für bestimmte Fachkräfte aufnahmefähig", betont etwa Marion Rang von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit.

"Grob gesagt sind es bestimmte, vor allem technische Ingenieursrichtungen, Medizin, Altenpflege sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe", zählt Rang die aufnehmenden Branchen auf. Ganz entscheidend seien Deutschkenntnisse. "Es mag globale Unternehmen geben, wo die Arbeitssprache Englisch ist. Aber man muss ja auch den Flurfunk verstehen und interne E-Mails lesen können."

Internet-Portal beantwortet wichtigste Fragen

Deutschland sei kein klassisches Einwanderungsland wie Kanada, "wo es wahnsinnig viele Beratungszentren gibt und die Leute gepampert werden, wo sie ein Haus und ein Auto gestellt bekommen", erklärt Rang. Viele Fragen zur Arbeitseinwanderung beantwortet das Internet-Portal "Make it in Germany", das Wirtschafts- und Arbeitsministerium und die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam entwickelt haben.

Es vermittelt umfangreiche Informationen: Wer darf in Deutschland arbeiten, wie findet man einen Job und eine Wohnung, wie funktioniert das Leben in Deutschland? Die Website beleuchtet viele Aspekte von Branchenporträts über den in Deutschland üblichen Aufbau einer Bewerbungsmappe bis hin zur GEZ-Anmeldung und der passenden Schule für die Kinder.

Auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nimmt Neubürger im Internet an die Hand, darüber hinaus können Jobmigranten sich an die Neubürger-Zentren in ihrer neuen Heimatstadt wenden.

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