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BA: Kinderbetreuung mit ehemaligen Erziehern denkbar

15.07.2013, 13:12 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

BA: Kinderbetreuung mit ehemaligen Erziehern denkbar. Einem Bericht zufolge gibt es 210.000 ehemalige Erzieher, die laut BA bei Engpässen in der Kinderbetreuung helfen könnten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Einem Bericht zufolge gibt es 210.000 ehemalige Erzieher, die laut BA bei Engpässen in der Kinderbetreuung helfen könnten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Für den Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung, der ab dem 1. August gilt, braucht es zwei Dinge: genügend Einrichtungen und Erzieher. Letztere ließen sich laut Bundesagentur für Arbeit (BA) aus der "stillen Reserve" gewinnen: Ehemaligen Erziehern im Vorruhestand oder in anderen Berufen soll bei Engpässen der alte Job wieder schmackhaft gemacht werden.

Diese Überlegungen veröffentlichten die "Stuttgarter Nachrichten". Eine Sprecherin sagte, die BA wolle abwarten, wie die Situation nach dem 1. August aussieht, "aber wenn der Erziehermangel sehr hoch ist, sollte man darüber nachdenken, ob man Teile dieser stillen Reserve aktivieren kann". Vorstellbar sei, über eine entsprechende Kampagne mit den Bundesländern nachzudenken.

Theoretisches Potenzial von 210.000 Erziehern

Dem Bericht zufolge gibt es knapp 210.000 ehemalige Erzieher und Erzieherinnen unter 60 Jahren in Deutschland, die nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten. Sie seien im vorzeitigen Ruhestand, nähmen eine längere Elternzeit oder übten inzwischen einen anderen Beruf aus. Der Rechtsanspruch, der in gut zwei Wochen in Kraft tritt, gilt für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Die Kommunen bauen massiv Kita-Plätze aus, es gibt aber Klagen, dass qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher fehlen.

So sagte der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, er gehe davon aus, "dass die Personalschlüssel heimlich, still und leise weiter verschlechtert worden" seien, was "einen massiven Qualitätsverlust" bedeute. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete in der vergangenen Woche über ein internes BA-Papier, demzufolge bei Erziehern bis 2016 mit einer Lücke von 20.500 Fachkräften zu rechnen sei.

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