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Robert J. Shiller ist Nobelpreisträger und glaubt an Einigung im US-Haushaltsstreit

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US-Haushaltsstreit  

Robert J. Shiller: "Das ist nicht das Ende der Welt"

15.10.2013, 15:00 Uhr | AFP

Robert J. Shiller ist Nobelpreisträger und glaubt an Einigung im US-Haushaltsstreit. Der Yale Professor und Wirtschaftsexperte Robert J. Shiller (Quelle: Reuters)

Der Yale Professor und Wirtschaftsexperte Robert J. Shiller (Quelle: Reuters)

Der mit dem diesjährigen Wirtschafts-Nobelpreis ausgezeichnete Yale-Professor Robert J. Shiller hat sich zuversichtlich gezeigt, dass der US-Schuldenstreit beigelegt wird. Der Ökonom prophezeite, es werde nicht zu einer Zahlungsunfähigkeit der USA kommen. Der Budgetstreit in Washington sei "nichts Schlimmes". Selbst wenn der Zwist zwischen den Kongresslagern der Demokraten und der Republikaner weiter andauere, sei das "nicht das Ende der Welt".

Kritik an weltweiter Ungleich-Verteilung

Ein weit größeres Problem sei die zunehmende Ungleich-Verteilung in den USA und weltweit, sagte Shiller. "Darüber müssen wir nachdenken und nicht abwarten", forderte der Wissenschaftler, der an der renommierten Universität Yale lehrt. "Ich glaube, dass wir viel mehr tun können - und das wird dann dazu beitragen, eine bessere Gesellschaft zu schaffen", erklärte Shiller.

Drei US-Ökonomen sollen geehrt werden

Für ihre Arbeiten zur Funktionsweise von Finanzmärkten erhalten in diesem Jahr insgesamt drei US-Ökonomen den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften, neben Shiller auch Lars Peter Hansen und Eugene Fama. Der 67-jährige Shiller war schon seit Längerem als Kandidat für den Wirtschaftsnobelpreis im Rennen. Dass er nun den Preis zugesprochen bekommen habe, könne er "immer noch nicht glauben", er fühle sich "tief geehrt", sagte Shiller.

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Shiller sagte einige Katastrophen voraus

Der Yale-Professor entwickelte einen wichtigen US-Immobilienpreis-Index, den auch nach ihm benannten Case-Shiller-Index, der jeden Monat von der Ratingagentur Standard and Poor's veröffentlicht wird. Mit diesem Index begründete er seine Vorhersage einer durch den US-Finanzsektor herbeigeführten Immobilienblase und warnte vor der Finanzkrise.

Demokraten und Republikaner in den USA ringen um eine Anhebung der gesetzlichen Schuldenobergrenze und um ein Budget für das am 1. Oktober begonnene Fiskaljahr 2014. Seit Anfang Oktober steht die Bundesverwaltung wegen des Haushaltsnotstands in weiten Teilen still.

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