Sie sind hier: Home > Finanzen > Karriere >

Im Arbeitsrecht enthält ein Aufhebungsvertrag oft Stolperfallen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Arbeitsrecht  

Ein Aufhebungsvertrag ist im Arbeitsrecht eine Kündigungsalternative

09.04.2014, 14:48 Uhr | rb (TP)

Aufhebungsverträge sind eine Möglichkeit, Arbeitsverhältnisse in gegenseitigem Einvernehmen zu beenden. Beachten Sie auf jeden Fall, dass die Bestimmungen, die das Arbeitsrecht vorschreibt, eingehalten werden. Hier erfahren Sie, worauf Sie bei einem Aufhebungsvertrag achten sollten.

Das Arbeitsrecht regelt die Grundlagen der Beschäftigung

Ein Arbeitsvertrag endet nach dem Arbeitsrecht durch Kündigung, Erreichen des Rentenalters oder durch einen Aufhebungsvertrag. Für viele Arbeitnehmer scheint ein Aufhebungsvertrag eine perfekte Alternative zur Kündigung zu sein. Der Arbeitgeber stellt ein positives Arbeitszeugnis aus und oft enthalten diese Verträge auch Regelungen über eine Abfindung, die sich an der Dauer des Beschäftigungsverhältnisses orientiert.

Gründe, warum Sie einen Aufhebungsvertrag abschließen

Wenn Sie selbst das Unternehmen verlassen und raus aus Ihrem Job wollen, ist ein Aufhebungsvertrag eine gute Lösung. Achten Sie darauf, dass die im Arbeitsrecht vorgeschriebene Kündigungsfrist von drei Monaten eingehalten wird. Nutzen Sie den Vorteil, das Ende des Arbeitsverhältnisses im Aufhebungsvertrag selbst festlegen zu können. Wird die Kündigungsfrist nicht eingehalten, erweckt eine solche einvernehmliche Trennung oft den Anschein, Sie hätten sich etwas zuschulden kommen lassen und mit einer fristlosen Kündigung rechnen müssen.

Foto-Serie mit 6 Bildern

Weitere Gründe für einen Aufhebungsvertrag können sein:

  • Ein Sozialplan des Arbeitgebers
  • Die Vermeidung einer betriebsbedingten Kündigung
  • Mobbing

Bietet Ihnen Ihr Arbeitgeber von sich aus einen Aufhebungsvertrag an, verhandeln Sie geschickt. Schließlich kauft er sich damit vom Kündigungsschutz nach dem deutschen Arbeitsrecht frei. Das stärkt Ihre Position bei der Aushandlung der Konditionen.

Achten Sie auf die Sperrfristen bei der Agentur für Arbeit

Wenn Sie einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, stimmen Sie einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses zu. Anders als bei einer Kündigung, die Sie nach dem Arbeitsrecht anfechten können, ist ein Aufhebungsvertrag verbindlich. Außerdem kann er eine Sperrfrist bei der Agentur für Arbeit auslösen, sodass Sie nicht sofort Arbeitslosengeld erhalten. Bei Gründen wie Mobbing oder der Vermeidung einer betriebsbedingten Kündigung minimieren Sie das Risiko der Sperre, wenn die Gründe exakt ausformuliert im Aufhebungsvertrag stehen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
KlingelBabistabonprix.deLidl.deStreet OneCECILMADELEINEdouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017