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Yahoo zahlt 58 Millionen Dollar an Ex-Manager de Castro

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Fürstliche Abfindung  

Yahoo zahlt 58 Millionen Dollar an Ex-Manager

17.04.2014, 12:42 Uhr | AP, rtr, dpa, t-online.de

Yahoo zahlt 58 Millionen Dollar an Ex-Manager de Castro. Henrique de Castro war bei Yahoo für das Tagesgeschäft verantwortlich (Quelle: Reuters)

Henrique de Castro war bei Yahoo für das Tagesgeschäft verantwortlich (Quelle: Reuters)

Yahoo zahlt seinem kürzlich gefeuerten Topmanager Henrique de Castro 58 Millionen Dollar (41,9 Millionen Euro) Abfindung. Addiert man dazu das fürstliche Jahresgehalt, hat de Castro Chancen, Gewinner des Jahres zu werden.

De Castro gehörte zu den Spitzenverdienern bei Yahoo. Sein Gehaltspaket für das Jahr 2012 war 39,2 Millionen Dollar (28,8 Millionen Euro) schwer. Die Höhe der Abfindung geht aus einer Pflichtmitteilung von Yahoo an die Börse hervor. Für die 15 Monate, die de Castro im Amt war, ergibt sich aus Gehalt und Abfindung daher ein Tagesverdienst von rund 213.000 Dollar.

Angesichts des teuren Abgangs dürften noch einmal Zweifel an der Entscheidung von Yahoo-Chefin Marissa Mayer aufkommen, die de Castro im Oktober 2012 zu ihrem Stellvertreter und Verantwortlichen für das Tagesgeschäft gemacht hatte.

UMFRAGE
Was sollten Regierungen angesichts solcher Abfindungen machen?

Im Januar wurde de Castro entlassen, weil er nach Ansicht von Mayer ihre Pläne zur Belebung des Anzeigengeschäfts nicht richtig umsetzte. De Castro war für den Anzeigenverkauf verantwortlich. Die Werbeeinnahmen waren jedoch trotz teurer Zukäufe wie der Blog-Plattform Tumblr in den vergangenen Monaten geschrumpft.

Yahoo-Topmanager kam von Google

Mayer hatte de Castro im Herbst 2012 kurz nach ihrem eigenen Wechsel von Google abgeworben. Dass ihr dies gelang, wurde damals als Signal gewertet, dass es mit Yahoo wieder vorangehe. Bereits dort war der Manager leitend im Werbegeschäft tätig.

Kein US-Phänomen

Allerdings sollte niemand glauben, Abfindungen in solcher Höhe seien ein rein amerikanisches Phänomen. Den deutschen Rekord hält Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking, dessen Abgang 2009 mit 50 Millionen Euro versüßt wurde. Davon spendete Wiedeking zwar die Hälfte für soziale Zwecke, trotzdem blieb die Empörung groß.

Im selben Jahr kassierte auch Ex-Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick ein sattes Sümmchen. 15 Millionen Euro waren zwar deutlich weniger als Wiedekings Abschiedsgeld, allerdings war Eick auch gerade einmal sechs Monate beim inzwischen insolventen Touristik- und Handelskonzern angestellt.

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Esser bekam 60 Millionen D-Mark

14 Jahre ist es dagegen her, dass Klaus Esser, ehemaliger Manager bei Mannesmann, 60 Millionen D-Mark (30 Millionen Euro) einstreichen durfte. Mannesmann hatte damals die Übernahmeschlacht gegen Vodafone verloren.

Mehr als jede andere Spitzenkraft bisher bekam laut Forbes aber doch ein US-Amerikaner: Jack Welch, von 1981 bis 2001 Leiter des Riesen-Konzerns General Electric (GE). Seine Firma bezahlte ihm 417 Millionen US-Dollar (301 Millionen Euro). Immerhin hatte Welch messbare Verdienste. Unter seiner Führung versiebenfachte GE den Gewinn.

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