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DIW: DAX-Konzerne schaffen mehr Jobs im Ausland als in Deutschland

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DIW-Studie  

DAX-Konzerne schaffen mehr Jobs im Ausland als in Deutschland

17.04.2014, 16:51 Uhr | dpa-AFX, AFP

DIW: DAX-Konzerne schaffen mehr Jobs im Ausland als in Deutschland. Große deutsche Unternehmen sind im Ausland aktiver als zuhause (Quelle: dpa)

Große deutsche Unternehmen sind im Ausland aktiver als zuhause (Quelle: dpa)

Die DAX-Konzerne, also die 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands, haben zuletzt deutlich mehr Arbeitsplätze im Ausland geschaffen als hierzulande. Das hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) herausgefunden. Während 2013 knapp 36.000 Jobs in anderen Ländern entstanden seien, hätten die Konzerne in Deutschland für lediglich 6000 neue Stellen gesorgt, sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher der "Wirtschaftswoche". Er machte dafür unter anderem die politischen Rahmenbedingungen verantwortlich.

"Die Verkehrsinfrastruktur wird schlechter, Fachkräfte sind rar und kein Unternehmen weiß heute, ob in zwei Jahren seine Energiekosten um 10, 20 oder 40 Prozent höher liegen werden", argumentierte Fratzscher. Daher seien Planungen für die Firmen "enorm schwierig" und es gebe den Anreiz, "eher im Ausland zu investieren".

Wenn aber die einheimischen Investitionen lahmten und Deutschland im internationalen Vergleich zurückfalle, drohten dem hiesigen Standort Nachteile. Die Zukunftschancen der deutschen Wirtschaft seien "bei weitem nicht so gut, wie viele dies glauben wollen", so Fratzscher.

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Der DIW-Präsident kritisierte auch die aktuellen Reformvorhaben der Bundesregierung, insbesondere das Rentenpaket. "Ohne die Reformen hätten wir bis 2017 rund 20 Milliarden Euro Überschuss in den öffentlichen Kassen. Das Geld könnten wir gut für Investitionen in die Bildung sowie die Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur gebrauchen."

Hoher Anteil des Auslandsgeschäfts

Wie wichtig das Auslandsgeschäft für die DAX-Schwergewichte ist, zeigen aktuelle Zahlen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC. Demnach haben 25 große Industriekonzerne ihre im Ausland erzielten Umsätze zwischen 2008 und 2013 von 641 Milliarden auf 855 Milliarden Euro gesteigert. Im vergangenen Jahr lag der Auslandsanteil am Umsatz dieser Unternehmen bei 77 Prozent. 2008 waren es noch 71 Prozent gewesen. In Deutschland legten die Umsätze im gleichen Zeitraum dagegen nur um eine Milliarde Euro zu.

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