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Nationaler Bildungsbericht: Fachkräftemangel ist hausgemacht

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Nationaler Bildungsbericht  

Mangel an Fachkräften ist hausgemacht

09.06.2014, 17:23 Uhr | dpa, t-online.de

Nationaler Bildungsbericht: Fachkräftemangel ist hausgemacht. Zu wenige Lehrstellen befeuern offenbar den Fachkräftemangel in Deutschland (Quelle: dpa)

Zu wenige Lehrstellen befeuern offenbar den Fachkräftemangel in Deutschland (Quelle: dpa)

Die Wirtschaft beklagt einen Fachkräftemangel - und ist doch offenbar selbst schuld an demselben. Das ist das Fazit des neuen Nationalen Bildungsberichts, der am Freitag offiziell veröffentlicht werden soll, aber schon vorab bekannt wurde. In vielen Berufen, in denen über das Fehlen qualifizierter Mitarbeiter geklagt werde, gebe es seit Jahren zu wenige Lehrstellen, listen die Wissenschaftler auf. Der Bericht "Bildung in Deutschland 2014" wird vom Bundesbildungsministerium und der Kultusministerkonferenz (KMK) herausgegeben.

In den industriellen Kernberufen (Metall, Technik und Elektro) wie auch in den Gesundheits- und Pflegeberufen bestehe seit Jahren beim Lehrstellenangebot der Unternehmen eine "beträchtliche Unterdeckung", heißt es in dem Bericht. Im Schnitt gebe es hier zwischen 10 und 14 Prozent mehr jugendliche Bewerber als angebotene Plätze.

Überangebot an Stellen nur in drei Bereichen

Aber: Von den 30- bis 34-jährigen Frauen und Männern in Deutschland haben laut Bildungsbericht 17 Prozent keinen Berufsabschluss und fallen damit für qualifiziertere Tätigkeiten aus. Das von der Wirtschaft in der öffentlichen Debatte immer wieder herausgestellte große Überangebot an Lehrstellen beschränke sich im Wesentlichen auf drei Bereiche: Ernährungshandwerk, Köche sowie Hotel- und Gaststättengewerbe. 

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Ende Mai war bekannt geworden, dass die Zahl der Auszubildenden auf einem Tiefstand seit der Wiedervereinigung angekommen ist. Das liege einerseits an den geburtenschwachen Jahrgängen, andererseits an einem verstärkten Trend zu einem Universitätsstudium, hatte das Statistische Bundesamt erklärt.

Arbeitgeber fordern Zuwanderungs-Offensive

Die Arbeitgeber fordern eine Zuwanderungs-Offensive zur Behebung des Fachkräftemangels. Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer machte deutlich: "Die Politik muss offen und ehrlich sagen, dass wir auf eine gesteuerte und gezielte Zuwanderung angewiesen sind, wenn wir unser Wohlstandsniveau halten wollen."

Deutschland sei längst ein Zuwanderungsland - "in weiten Teilen der Bevölkerung ist das aber noch nicht akzeptiert". Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hingegen forderte die Unternehmen auf, mehr Ausbildungsplätze anzubieten - und dabei auch Schwächeren eine Chance zu geben. In einem Videointerview der "Welt" sagte sie, im eigenen Unternehmen auszubilden, sei der beste Weg, Fachkräfte zu sichern.

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