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Roboter gefährden 59 Prozent der Jobs in Deutschland

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Fortschreitende Automatisierung  

Roboter gefährden zwei von drei Jobs in Deutschland

14.05.2015, 19:36 Uhr | AFP

Roboter gefährden 59 Prozent der Jobs in Deutschland. Lageristen gehören zu den Berufsgruppen, denen Roboter mit am häufigsten die Jobs wegnehmen können. (Quelle: dpa)

Lageristen gehören zu den Berufsgruppen, denen Roboter mit am häufigsten die Jobs wegnehmen können. (Quelle: dpa)

Durch den weiter zunehmenden Einsatz von Robotern und anderen Technologien sind einer Studie zufolge 59 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet. Von den 30,9 Millionen Beschäftigten, die in der Untersuchung berücksichtigt werden, könnten mittel- und langfristig 18 Millionen durch Maschinen und Software ersetzt werden.

Das ergab eine Untersuchung der Bank ING-Diba, über die die Zeitung "Die Welt" am Samstag berichtete. Das Risiko variiert demnach je nach Spezialisierung, Karrierestufe und Beruf erheblich.

Bei Sachbearbeitern und anderen Berufsgruppen, die hauptsächlich typische Verwaltungstätigkeiten erledigen, könnten demnach sogar 86 Prozent der Arbeitsplätze wegfallen. Beinahe genauso hoch ist der Anteil unter Hilfsarbeitskräften: das ist die Berufsgruppe, die am zweitstärksten von der Automatisierung betroffen wäre.

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Neben der Verwaltung sind bei Arbeiten in Lagern und bei Post- und Zustelldiensten sowie Verkäufern und Hilfskräften in der Reinigung die größten Jobverluste zu erwarten. Auf einen Zeitraum für den skizzierten Wandel legt sich die Untersuchung allerdings nicht fest.

Diese Jobs sind robotersicher

In Berufen, die eine Spezialisierung oder Expertenwissen erfordern, liegt die Wahrscheinlichkeit, den eigenen Job an eine Maschine zu verlieren, dagegen nur bei elf beziehungsweise zwölf Prozent. Besonders unersetzlich scheinen Mediziner zu sein: Von 241.500 Ärzten sollen lediglich 3100 betroffen sein - das entspricht gerade einmal einem Prozent.

Ähnlich ist die Lage bei Chemikern oder Physikern. Von den insgesamt 46.100 Arbeitskräften mit diesem Fachhintergrund, die häufig in forschender Tätigkeit arbeiten, können der Studie zufolge nur 2800 durch Technologie ersetzt werden.

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