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Ausbeutung im Arbeitsmarkt: Stopp für Billigproduktion

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Ausbeutung von Arbeitern  

Linke und Grüne fordern Stopp von Billigprodukten

19.05.2017, 08:29 Uhr | dpa

Ausbeutung im Arbeitsmarkt: Stopp für Billigproduktion.  (Quelle: imago)

(Quelle: imago)

Billige Kleider, Nahrungsmittel und Elektrogeräte – darüber freuen sich die Verbraucher. Was aber vergessen wird, dass es oft zu Lasten der Arbeitnehmer in den ärmeren Ländern der Welt geht. Die Opposition wirft der Bundesregierung hier Schönfärberei vor und fordert ein Ende des Billighandels.

Linke und Grüne verlangen von der Bundesregierung energischeren Einsatz gegen Ausbeutung bei der weltweiten Produktion auch für den deutschen Markt. Niema Movassat, Linken-Experte für wirtschaftliche Zusammenarbeit, sagte: "Auf den Plantagen, in den Minen und Fabriken im globalen Süden gab es in den letzten Jahren keine entscheidenden Verbesserungen, weil für die Unternehmen immer noch Profit vor sozialem Engagement steht."

Wege für Verbesserung

Der Linken-Abgeordnete forderte: "Deshalb wäre es originäre Aufgabe der Bundesregierung, hier endlich regulierend einzugreifen." Die Arbeitsminister der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) wollen im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr Wege für Verbesserungen beschreiben. Gastgeberin ist Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD).

Movassat forderte gesetzlich verankerte ökologische, soziale und arbeitsrechtliche Mindeststandards für global agierende Konzerne. "Bis heute drückt sich die Politik aber davor." Bisherige Projekte der Bundesregierung zum Thema seien reine Feigenblätter. "Sie bleiben ganz im Sinne der Wirtschaftslobby bei rein freiwilligen Maßnahmen stehen." Doch dass die Unternehmen aus eigenem Antrieb tatsächlich etwas verbessern, habe die Realität in den letzten Jahrzehnten widerlegt.

Uwe Kekeritz, Grünen-Experte für Entwicklungspolitik: "Die Menschenrechte gelten auch für Unternehmen." Nötig seien gesetzliche Regelungen für die Unternehmen. "Nur so können die Lebensbedingungen in den Produktionsländern verbessert werden."

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