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Gesetz soll Frauen gerechten Lohn sichern

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Gesetz soll Frauen gerechten Lohn sichern

25.05.2012, 17:05 Uhr | AFP, t-online.de

Gesetz soll Frauen gerechten Lohn sichern. Zwischen den Löhnen von Männern und Frauen klafft noch immer eine Riesenlücke (Quelle: dapd)

Zwischen den Löhnen von Männern und Frauen klafft noch immer eine Riesenlücke (Quelle: dapd)

Die SPD-Bundestagsfraktion will die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen verringern. Sie legte jetzt den Entwurf für ein Entgeltgleichheitsgesetz vor, wie die beiden Abgeordneten Caren Marks und Christel Humme mitteilten. Demnach sollen Betriebe ab 15 Beschäftigten verpflichtet werden, eine Aufstellung der Löhne offenzulegen und auf Diskriminierung überprüfen zu lassen.

Bußgelder bis zu 500.000 Euro drohen

Die Ergebnisse sollten in anonymisierter Form innerhalb des Betriebs öffentlich gemacht werden. Der Betriebsrat und die Gleichstellungsbeauftragten müssten beteiligt werden. Gibt es Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen in einem Betrieb, müssen diese laut dem Gesetzentwurf innerhalb einer gesetzten Frist beseitigt werden.

Passiert das nicht, drohen Bußgelder bis zu 500.000 Euro. Nach Angaben der SPD-Fraktion würden 190.000 Betriebe unter das Entgeltgleichheitsgesetz fallen. Die SPD hatte bereits im Herbst 2009 - damals noch an der Regierung - einen ganz ähnlichen Gesetzentwurf vorgelegt.

Vorstoß als "Staatsdirigismus" abgelehnt

Die CSU lehnte den Vorstoß der SPD-Fraktion als "Bürokratiemonster" und "Staatsdirigismus" ab. Die Lohnfindung liege allein in der Verantwortung der Tarifparteien, erklärte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Max Straubinger.

Frauen verdienen bei gleicher Qualifikation deutlich weniger

Frauen verdienen in Deutschland laut Statistik fast ein Viertel weniger als Männer. Die Ursachen sind vielfältig: Frauen gehen eher Tätigkeiten nach, die mit geringeren Verdienstmöglichkeiten und Anforderungen verbunden sind. Hinzu kommen ein niedrigeres Dienstalter und ein geringerer Beschäftigungsumfang.

Damit können laut Statistik zwei Drittel des Verdienstunterschieds erklärt werden. Das restliche Drittel aber ist auf das Geschlecht zurückzuführen. Frauen verdienen selbst dann rund acht Prozent weniger als Männer, wenn sie eine vergleichbare Tätigkeit ausüben und eine gleichwertige Qualifikation haben.

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