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"FAZ": IG Metall will den Mindestlohn verwässern

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IG Metall will den Mindestlohn verwässern

19.11.2013, 10:17 Uhr | t-online.de, rtr

"FAZ": IG Metall will den Mindestlohn verwässern. Die IG Metall fürchtet, der Mindestlohn könne höhere Abschlüsse in einzelnen Branchen verhindern (Quelle: imago/Heike Schreiber-Braun)

Die IG Metall fürchtet, der Mindestlohn könne höhere Abschlüsse in einzelnen Branchen verhindern (Quelle: imago/Heike Schreiber-Braun)

Dass ein gesetzlicher Mindestlohn im Arbeitgeberlager keinen Jubel auslöst, wundert nicht. Jetzt warnt aber auch die IG Metall indirekt vor einer Lohnuntergrenze. Sie fürchtet um ihren Spielraum bei Verhandlungen für einzelne Branchen, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ).

Die Zeitung zitiert Armin Schild, den Leiter des IG-Metall-Bezirks Mitte. Er blickt mit Sorge auf die Mindestlohnkommission, in der nach Plänen von Union und SPD die Untergrenze ausgehandelt werden soll. Schild spricht sich dagegen aus, dass dieses Gremium "in einer jährlichen Simulation von Tarifverhandlungen eine Erhöhung" beschließt.

Metallbranche hatte zuletzt überdurchschnittliches Lohnplus

Schilds Bedenken gehen offenbar in die Richtung, dass bei Branchentarifrunden eine Erhöhung über der des Mindestlohns schwer durchzusetzen wäre. Bei den Metallern hatte es zuletzt häufig überdurchschnittliche Lohnsteigerungen gegeben. Wenn nun aber eine Gewerkschaft in der Kommission für zwei Prozent Erhöhung stimmt, könne sie in der Branchentarifrunde eine Forderung von sechs Prozent schwer erklären, so Schild.

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Der Metall-Funktionär machte laut "FAZ" Vorschläge, wie die Mindestlohn-Effekte entschärft werden könnten. Statt jährlich könne eine Kommission nur alle vier Jahre eine Empfehlung aussprechen. Anstelle eines festen Prozentsatzes zur Anhebung des Mindestlohns stellt sich Schild einen "mittelfristigen Entwicklungspfad" vor.

Ver.di ist für sofortige Einführung des Mindestlohns

Im Gegensatz zur IG Metall macht sich die Gewerkschaft Ver.di für einen gesetzlichen Mindestlohn stark. Gewerkschafts-Chef Franz Bsirske hatte dafür geworben, die Grenze von 8,50 festzulegen und zwar mit sofortiger Gültigkeit.

Die Bundesbank, der Rat der Wirtschaftsweisen und das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sehen das jedoch kritisch. Der Eingriff könne mit "erheblichen Beschäftigungsrisiken" verbunden sein, hieß es von der Notenbank. Das IW empfahl Arbeitgeberverbänden im Fall der Einführung eine Klage.

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