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Resturlaub ins nächste Jahr mitnehmen: So sind die Regeln

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Das sind die Regeln  

So lange ist Ihr Resturlaub gültig, bevor dieser verfällt

04.11.2017, 17:45 Uhr | dpa

Resturlaub ins nächste Jahr mitnehmen: So sind die Regeln. Um ihren Anspruch auf Resturlaub durchsetzen zu können, sollten Arbeitnehmer ihre Rechte kennen. (Quelle: dpa/Matthias Balk)

Um ihren Anspruch auf Resturlaub durchsetzen zu können, sollten Arbeitnehmer ihre Rechte kennen. (Quelle: Matthias Balk/dpa)

Nicht jeder Arbeitnehmer darf Resturlaub ins nächste Jahr mitnehmen. Wer einen Anspruch darauf hat – und wer nicht, erfahren Sie hier.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und immer noch haben einige Arbeitnehmer ihren Urlaubsanspruch nicht komplett ausgeschöpft. Wenn es eine Regelung im Tarifvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung gibt, kann der Beschäftigte seinen Resturlaub auch ins nächste Jahr mitnehmen.

Ansonsten müssen Arbeitnehmer einen guten Grund vorweisen, warum sie den Urlaub nicht schon im laufenden Jahr nehmen konnten. Denkbar sind dabei zwei Arten von Gründen: persönliche und betriebliche, erklärt Hans-Georg Meier, Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Krankheit, Mutterschutz, Urlaub des Partners

Persönliche Gründe für nicht genommenen Urlaub können etwa Krankheit oder der Mutterschutz sein. "Es reichen aber auch schon weniger harte Fälle", sagt Meier. Etwa, wenn der Partner erst Anfang des kommenden Jahres Zeit für eine Reise hat, oder wenn es erst dann wieder Flüge zu bestimmten Zielen gibt.

"Wenn es darüber Rechtsstreit gibt, müsste das natürlich von Fall zu Fall entschieden werden", erklärt der Experte. "In der Regel sind die Gerichte da aber gnädig."

Produktionsengpässe sind kein Ablehnungsgrund

Betriebliche Gründe, warum ein Urlaub nicht genommen werden kann, macht in der Regel der Arbeitgeber geltend. Ist der Arbeitnehmer damit einverstanden, können das beide Parteien einfach so vereinbaren. Lehnt der Arbeitgeber den Urlaub aber gegen den Willen eines Mitarbeiters ab, braucht er sogenannte dringende betriebliche Gründe.

"Das muss dann schon ein echter Notfall sein", sagt Meier. Reguläre Produktionsengpässe oder das traditionell dicke Weihnachtsgeschäft reichen da noch nicht als Grund.

Urlaub aus 2017 notfalls bis Ende März 2019 nehmen

In allen Fällen gilt aber: "Grundsätzlich lässt sich Resturlaub erst einmal nur in die kommenden drei Monate verschieben", erklärt der Experte. Jeder Urlaubstag, der nach dem 31. März des Folgejahres noch nicht verbraucht ist, verfällt also. Einzige Ausnahme ist eine schwere Krankheit:

Wer deswegen länger ausfällt, kann Urlaub im ganzen Folgejahr und sogar noch im Quartal des dann folgenden Jahres nehmen – Urlaub aus 2017 also notfalls bis Ende März 2019.

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