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Diaspora-Anleihe: Griechenland bittet reiche Landsleute um Geld

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Diaspora-Anleihe: Griechenland bittet reiche Landsleute um Geld

02.05.2011, 15:09 Uhr | dpa, dpa-AFX, dpa-AFX, dpa

Diaspora-Anleihe: Griechenland bittet reiche Landsleute um Geld. Griechenland versinkt im Schuldensumpf (Foto: imago) (Quelle: imago)

Griechenland versinkt im Schuldensumpf (Foto: imago) (Quelle: imago)

Im Kampf gegen das Schuldenloch von 340 Milliarden Euro will die griechische Regierung auch reiche Landsleute im Ausland um Geld bitten. Griechenland plane, sogenannte Diaspora-Anleihen auszugeben, hieß es im Finanzministerium. Diese Anleihen sollten von Griechen gekauft werden, die in erster, zweiter oder sogar dritter Generation vor allem in den USA, in Kanada und Australien, aber auch in der EU lebten.

Regierung hofft auf Patriotismus der Auslandsgriechen

Die Regierung unter Ministerpräsident Giorgos Papandreou wendet sich damit an die schätzungsweise 15 Millionen Auslandsgriechen. Sie plane, deren Patriotismus anzusprechen, sagte ein Kommentator im griechischen Radio am Donnerstag.

Noch keine Angaben zum Zinssatz

Die Laufzeit der Anleihe soll nach offiziell nicht bestätigten Informationen fünf und zehn Jahre betragen. Über den Zinssatz gab es zunächst keine Informationen.

Zwangsumschuldung würde Märkte verunsichern

Doch es ist fraglich, ob mit derartigen Anleihen, ähnlichen Maßnahmen oder Sparpaketen überhaupt ein wichtiger Beitrag zum Abbau der immensen Schulden geleistet werden kann. Immer mehr Experten sprechen sich daher für eine Umschuldung des Landes aus. Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise warnt vor den möglichen Folgen eines solches Schrittes: "Eine zwangsweise Umschuldung wäre fatal und würde zu einer breiten Verunsicherung an den Kapitalmärkten führen."

Allianz-Chefvolkswirt fordert freiwillige Umschuldung

Dagegen befürwortet er eine freiwillige Umschuldung des Landes. Im Interview mit "heute.de" sagte der Ökonom, die Reformen in dem hochverschuldeten Land seien zwar beachtlich. Doch: "Die Kapitalmärkte sind vom Erfolg der Reformen noch nicht überzeugt." Leider dauere es bei strukturellen Veränderungen länger, bis sie wirkten.

Luft könne sich Griechenland mit einer freiwilligen Umschuldung verschaffen: "Denkbar wäre, dass man Investoren mit großem Abschlag griechische Staatsanleihen abkauft und diese dann gegen niedrigere neue Anleihen tauscht, die durch den Rettungsschirm gedeckt sind", beschrieb Heise einen mögliche Variante. Ökonomisch halte er dies für einen sinnvollen Weg, erklärte der Volkswirt. "Negative Folgen an den Finanzmärkten kann ich nicht erkennen."

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