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Schäuble ist gegen eine Umschuldung Griechenlands

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Schäuble ist gegen eine Umschuldung Griechenlands

26.05.2011, 10:53 Uhr | dapd, dpa-AFX, dpa, dapd, dpa-AFX, dpa

Schäuble ist gegen eine Umschuldung Griechenlands . Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) (Foto: imago) (Quelle: imago)

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) (Foto: imago) (Quelle: imago)

Angesichts der hohen Verschuldung Griechenlands sprechen sich immer mehr Ökonomen für eine Umschuldung des Landes aus. Bundesfinanzminister Schäuble warnt in einem Interview mit dem "Handelsblatt" vor einem solch dramatischen Schritt. Die Folgen könnten noch katastrophaler sein als nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers. Schäuble wirbt daher um Geduld in der Krise.

Schäuble: "Hohe Risiken bei Umschuldungsszenario"

"Ein Umschuldungsszenario wird von vielen, die es eigentlich wissen sollten, mit hohen Risiken bewertet», sagte er der Zeitung. "Es könnte dazu kommen, dass sofort alle Kredite fällig gestellt würden - mit dementsprechenden Konsequenzen für die griechische Zahlungsfähigkeit", sagte Schäuble.

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Schäuble: Keine Beteiligung von Banken geplant

Den Gedanken, die Banken aktuell an der Lösung des Problems zu beteiligen, lehnt er ab. Sein Argument: "Es geht nun wirklich nicht darum, den Banken einen Gefallen zu tun. Wir alle haben ein überragendes Interesse an einem funktionierenden Finanzsystem. Eine Volkswirtschaft, bei der die Versorgung mit Geld nicht funktioniert, ist ähnlich schlecht dran wie eine Gemeinschaft, in der Strom und Wasser ausfallen."

Mehr Investitionen in Griechenland

Der Finanzminister wirbt daher um Geduld bei der Bewältigung der Krise. "Zurzeit sieht es so aus, als ob die Griechen mehr Zeit brauchen könnten", sagte er. Er werbe in der EU auch dafür, über eine Investitionsförderung in Griechenland, etwa in erneuerbare Energien, nachzudenken. "Da müssen wir in der EU noch kreativer werden", sagte er.

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