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Finanzaufseher warnt vor massiven Regulierungslücken

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Finanzaufseher warnt vor massiven Regulierungslücken

30.06.2011, 13:15 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

Der Chef der obersten deutschen Finanzaufsicht BaFin, Jochen Sanio, hat eindringlich vor massiven Lücken in der Finanzmarktregulierung gewarnt. Es gebe eine Reihe dunkler Flecken, über deren Umfang niemand genaue Kenntnisse habe. "Das ist ... ein unhaltbarer Zustand", sagte Sanio in Berlin auf einer Finanzmarkt-Konferenz der Unionsfraktion im Bundestag.

Risiken durch fällige Kreditausfallversicherungen

Besorgt zeigte sich Sanio auch mit Blick auf Risiken durch fällige Kreditausfallversicherungen im Zuge der Schuldenkrise in Griechenland. Nach Angaben des BaFin-Chefs ist der Umfang von Kreditausfallversicherungen (CDS) völlig offen. Niemand wisse, wie hoch die Risikokonzentration sei. "Das macht mir am meisten Sorgen."

Kritik am "Schattenbankensektor"

Er verwies unter anderem auf den "Schattenbankensektor" und das Ausweichen von Akteuren aus dem regulierten in den unregulierten Markt. Es könne nicht sein, dass einerseits die Regulierung im Bankenbereich verstärkt werde, sich andererseits aber die "Pappenheimer" in den unregulierten Markt absetzten.

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Hedge Fonds im Visier

"Es ist weltweit momentan kein Konsens darüber herstellbar, diesen Bereich richtig so anzugehen wie den regulierten", sagte Sanio weiter. Er erwähnte dabei auch hoch spekulative Hedge Fonds, um die sich niemand kümmere. Der Derivatemarkt sei zehn Mal größer als die globale Wirtschaftsleistung. "Dieser Bereich ist völlig undurchsichtig", erklärte der BaFin-Chef.

Gravierendes Regulierungsversagen

Sanio sprach von einem ganz gravierenden Regulierungsversagen. "Ich halte die Wahrscheinlichkeit für groß, dass wir dort dann die nächste Krise leider nicht sehen, weil diese Bereiche total undurchsichtig sind."

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