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Standard & Poor's droht USA mit Pleite-Rating

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Kreditwürdigkeit  

Den USA droht weltweit schlechtestes Rating

01.07.2011, 15:24 Uhr | dapd, dpa, t-online.de - mmr, dapd, dpa, t-online.de

Standard & Poor's droht USA mit Pleite-Rating. Stars and Stripes: Amerika droht Pleite-Rating  (Foto: imago)

Stars and Stripes: Amerika droht Pleite-Rating (Foto: imago)

Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) will die USA nach Angaben eines Managers auf den schlechtesten Code D herabstufen, sollte sich der Kongress nicht auf eine Anhebung der Schuldenobergrenze einigen. "Wenn eine Regierung ihre Schulden nicht rechtzeitig bezahlt, wird das Rating dieser Regierung auf D gesetzt", sagte S&P-Geschäftsführer John Chambers in einem Interview mit Bloomberg Television. Schlechter als D wie Default geht nicht. Damit würden die USA sogar Griechenland unterbieten, das derzeit mit CCC eingestuft ist.

Schuldenobergrenze soll angehoben werden

Die Bonitätsnote für die USA werde sofort gesenkt, es gebe keine Schonfrist, sagte Chambers. Sollten die Vereinigten Staaten also Anfang August fällig werdende Schatzwechsel nicht zurückzahlen können, droht das Pleite-Rating. Auch andere US-Schuldscheine würden herabgestuft, aber nicht in diesem Ausmaß. S&P hatte die USA bereits im April vor einem Entzug ihrer bisherigen Bonitäts-Höchstnote "AAA" gewarnt und den Ausblick auf "negativ" gesenkt. Allerdings betonte Chambers auch, dass er nicht mit einer Zahlungsunfähigkeit rechne. S&P gehe von einer Erhöhung der Schuldengrenze in letzer Minute aus - so wie es seit den 1960er Jahren mehr als 70 Mal passiert sei.

Washington hat die zulässige Schuldenobergrenze von 14,2 Billionen Dollar bereits im Mai erreicht. Sollte es bis zum 2. August keine Einigung geben, könnten die USA zahlungsunfähig werden. Obwohl das Finanzministerium einzelnen finanziellen Verpflichtungen derzeit nur noch über Ausnahmeregelungen nachkommen kann, sind die Verhandlungen über den kommenden Haushalt und die Schuldenobergrenze festgefahren.

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Kreditwürdigkeit der USA wird angezweifelt

Die Rating-Agentur Moody's warnte bereits zum Wochenanfang davor, einigen US-Bundesstaaten die Bestnote abzuerkennen und US-Kommunalanleihen herabzustufen, sollte das Kredit-Rating für die Vereinigten Staaten gesenkt werden. Moody's hatte bereits Anfang des Monats vor dem Entzug der bestmöglichen Bonität Aaa gewarnt. Auch die dritte große Ratingagentur Fitch drohte mit einem negativen Ausblick der Kreditwürdigkeit des Landes, wenn die Schuldengrenze bis Anfang August nicht angehoben wird. Dies würde eine eingeschränkte Insolvenz bedeuten.

Wachstumsprognose nach unten korrigiert

Am vergangenen Mittwoch kritisierte der Internationale Währungsfonds (IWF) den jüngsten Haushaltsentwurf der US-Regierung. Sollte sie das Limit für ihre Staatsschulden nicht rechtzeitig anheben, warnt der IWF vor drastischen Konsequenzen, "Die Schuldenobergrenze sollte zügig erhöht werden, um einen akuten Schock für die Wirtschaft und die globalen Finanzmärkte zu vermeiden", warnte die mächtige Organisation in einem Bericht. Seine Prognose für das US-Wachstum korrigierte der nach unten. Den Projektionen des Fonds zufolge dürfte die US-Wirtschaft in diesem Jahr um 2,5 Prozent wachsen, 0,3 Punkte weniger als noch im April erwartet. Für 2012 wurde das Plus um rund 0,2 Punkte auf 2,75 Prozent gestutzt, wie der IWF am Mittwoch in Washington mitteilte.

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