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Deutschland zahlt am meisten für Hellas

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Griechen-Krise  

"Bild": Deutschland zahlt Löwenanteil für Hellas

05.07.2011, 11:38 Uhr | AFP, dapd, dapd, AFP, t-online.de

Deutschland zahlt am meisten für Hellas. Zahlmeister Deutschland (Foto: imago) (Quelle: imago)

Zahlmeister Deutschland (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die deutschen Steuerzahler übernehmen bei der anstehenden Tranche für das hoch verschuldete Griechenland nach Informationen der "Bild"-Zeitung einen Großteil der Hilfen. Die staatliche Bankengruppe KfW stellt Kredite über 5,1 Milliarden Euro bereit, wie das Blatt unter Berufung auf Regierungskreise meldete. Unterdessen stand vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die Anhörung der Kläger gegen die Hilfen für Griechenland an.

Deutscher Anteil an Hellas-Hilfe über ein Viertel

Mit den rund fünf Milliarden Euro übernimmt Deutschland laut "Bild" mehr als die Hälfte der von den Euroländern vereinbarten Hilfen von 8,7 Milliarden Euro. Insgesamt soll Griechenland in diesem Monat von den Eurostaaten und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) Hilfen über zwölf Milliarden Euro erhalten.

Zur Begründung hieß es laut "Bild"-Zeitung, Deutschland sei bei den Gesamthilfen bisher unter dem vereinbarten Anteil von rund 28 Prozent geblieben. Das müsse nun aufgeholt werden.

Euro-Kläger in Karlsruhe

Anlässlich der Anhörung in Karlsruhe erläuterten derweil die Kläger gegen die Transferzahlungen ihre Position. Der CSU-Politiker Peter Gauweiler sowie fünf weitere Professoren wollen vor dem Bundesverfassungsgericht die Griechenland-Hilfen Deutschlands und den Euro-Rettungsschirm kippen.

Professor Starbatty klage, "um Europa zu retten" und weil er den "Marsch in den Schuldenstaat" befürchte, sagte er im Deutschlandfunk. Trotz der No-Bail-Out-Klausel, die die Währungsstabilität gewährleisten soll und besagt, dass kein Staat einen anderen aus einer selbst verschuldeten finanziellen Schieflage retten darf, entwickle sich die Stabilitätsgemeinschaft zu einer Transfergemeinschaft, sagte der emeritierte Professor für Volkswirtschaftslehre weiter.

Warnung vor der Inflation

Gauweiler kritisierte die Bundesregierung: Sie sei zur Gewährleistung der Kaufkraft des Geldes verpflichtet und müsse die Bürger vor der Inflation schützen und diese nicht auch noch anheizen, sagte er dem Radiosender Bayern 2. Sollte die Klage Erfolg haben, würde Griechenland aus seiner Sicht "von einer verhängnisvollen Fehlentwicklung befreit".

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