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Griechenland-Krise: Athen soll freigekauft werden

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Athen soll freigekauft werden

12.07.2011, 08:17 Uhr | dapd, dapd, t-online.de

Griechenland-Krise: Athen soll freigekauft werden. Griechenlands Altschulden sollen aufgekauft werden (Foto: imago) (Quelle: imago)

Griechenlands Altschulden sollen aufgekauft werden (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die Finanzminister der Eurostaaten haben ein neues Kapitel im Kampf gegen die Schuldenkrise aufgeschlagen. Mit längeren Laufzeiten und niedrigeren Zinsen wollen sie Krisenstaaten wie Griechenland oder Portugal Zeit erkaufen. Außerdem soll dieser Schritt die Ansteckungsgefahr für andere Staaten eindämmen. Denn mittlerweile steht auch Italien wegen seiner dramatischen Finanzlage im Visier. Zudem machten die Finanzminister den Hellenen weitere Zugeständnisse - möglicherweise wollen die Europäer Griechenland sogar freikaufen. Ein neues Rettungspaket kam allerdings nicht zu Stande.

Rettungsschirm mit neuen Aufgaben

Die Eurogruppe will die Laufzeiten der Notkredite für Wackelkandidaten verlängern und die Zinsen senken. Darauf einigten sich die Euro-Finanzminister am Montagabend, um die Ansteckungsgefahr durch die Schuldenkrise einzudämmen. Auch soll der befristete Rettungsschirm EFSF neue Aufgaben erhalten. Es sei nicht auszuschließen, dass er in Zukunft Altschulden von drohenden Pleitestaaten wie Griechenland am Sekundärmarkt aufkaufen könne, sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn. Festgelegt habe man sich aber noch nicht auf die neuen Instrumente. Beschlüsse sollten "in Kürze" getroffen werden, hieß es.

In ihrer Erklärung bekennt sich die Eurogruppe abermals dazu, die Stabilität der gesamten Eurozone zu verteidigen. Ob die noch unkonkreten Ankündigungen für eine Beruhigung der Märkte reichen, blieb indes fraglich. Vor allem die Sorge, Italien werde von seinem Konsolidierungskurs abweichen, hatte in den vergangenen Tagen für große Verunsicherung gesorgt. Die Zinsen für italienische Staatsanleihen waren am Montag auf ein neues Rekordhoch geschossen, die Börsen stürzten nach, auch der Euro verlor deutlich und sackte unter die 1,40-Dollar-Marke.

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Laufzeitverlängerungen soll die Märkte beruhigen

Dessen ungeachtet wendeten sich die Euro-Finanzminister in ihrer Erklärung nicht direkt an Italien. "Wir sind uns gewahr, dass das Land im Visier der Märkte ist", sagte Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker. Er zeigte sich aber zuversichtlich, dass die Laufzeitverlängerungen und Zinssenkungen für die Staaten am Euro-Tropf, also Griechenland, Irland und Portugal, zur Beruhigung beitragen werden. "Ihre Schuldenlast wird dadurch gesenkt." Die Größenordnung sowie einen Zeitpunkt, ab der die Erleichterungen gelten sollen, blieben die Minister indes schuldig. "So schnell wie möglich" werde darüber entschieden, sagte Juncker.

Noch kein Durchbruch wurde auch im Ringen um das zweite Rettungspaket für Griechenland erzielt. In der Erklärung werden lediglich "die Vorschläge des privaten Sektors für einen freiwilligen Beitrag begrüßt". Die Hängepartie über die neue Griechenland-Hilfe hat zur jüngsten Zuspitzung der Schuldenkrise beigetragen, doch eine Einigung scheint weiter nicht greifbar. Die Europäische Zentralbank bekräftigte ihre Position, dass jedes Kreditereignis, also auch ein teilweiser Zahlungsausfall, verhindert werden müsste. Die Position wurde in die Abschlusserklärung der Eurogruppe zur Griechenland Krise aufgenommen.

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