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Schuldenkrise: Nobelpreisträger präsentiert Lösung für Euro-Krise

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Nobelpreisträger präsentiert Lösung für Eurokrise

11.10.2011, 15:49 Uhr | AFP, dpa-AFX, dpa-AFX, AFP, t-online.de

Schuldenkrise:  Nobelpreisträger präsentiert Lösung für Euro-Krise. Wirtschaftsnobelpreisträger Thomas Sargent (Quelle: AP/dpa)

Wirtschaftsnobelpreisträger Thomas Sargent (Quelle: AP/dpa)

Der neue Nobelpreisträger für Wirtschaft, Thomas Sargent, hat sich zur Schuldenkrise in Europa geäußert. Als Lösung präsentiert er eine Möglichkeit, die schon älter als 200 Jahre ist - und einen politischen Kraftakt erfordern würde.

Die Lösung der Euro-Krise hängt nach Auffassung des neuen Nobelpreisträgers für Wirtschaft vor allem von der Politik ab. "Europa und der Euro stellen die Wirtschaftstheorie nicht vor neue Fragen, das Problem ist die Politik", sagte US-Ökonom Thomas Sargent, der sich den Nobelpreis mit seinem Kollegen Christopher Sims teilt, vor Journalisten in Princeton.

Vorbild USA

Als möglichen Weg aus der Krise schlug Sargent den Ländern der Eurozone vor, sich die Geschichte der USA zum Vorbild zu nehmen: Nach ihrer Unabhängigkeit 1776 hätten die 13 US-Gründerstaaten ihre jeweiligen Schuldenkrisen gelöst, indem sie ihre Budgets unter einer neuen Bundesregierung vereint hätten, die mit ihrer eigenen Steuerpolitik gegensteuern konnte. Dieser Schritt stelle vor allem eine mutige politische Entscheidung dar: "Wir wurden geboren mit einer entschlossenen Lösung für die Probleme, mit denen Europa heute zu kämpfen hat", sagte Sargent weiter. "Das alles geschah gleichzeitig, mit Hilfe eines Prozesses, der wie ein Wunder aussieht". Ähnliches könnte auch Europa schaffen.

Sims: Ausschluss von Euro-Staaten keine Lösung

Auch Sargents Kollege Sims plädierte für eine gemeinsame Budgetpolitik der Eurozone. Der Ausschluss schwacher Euro-Staaten sei keine Lösung des Euro-Problems, betonte der 68-jährige US-Ökonom. "Wenn der Euro überleben soll, muss Europa einen Weg finden, seine finanziellen Bürden zu teilen", sagte Sims in Princeton (US-Bundesstaat New Jersey). Sonst seien die Aussichten für die Gemeinschaftswährung "trübe".

Idee nicht neu

Die Kritik am Euro-System ist nicht neu. Zwar gibt es eine gemeinsame Währung, doch die beteiligten Länder betreiben ihre Finanzpolitik weiterhin eigenständig. So forderte etwa der legendäre US-Investor George Soros ein europäisches Finanzministerium. Auch die öfter geäußerte Forderung nach sogenannten Eurobonds zielt in diese Richtung. Besonders in Deutschland gibt es aber Vorbehalte gegen solche gemeinsamen europäischen Anleihen - Politiker befürchten, dass die Bundesrepublik dann höhere Zinsen für ihre Schulden zahlen müsste.

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Wirtschaft
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