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Schuldenkrise: Deutsche Steuerzahler laut Umfrage gegen Bankenrettung

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Umfrage: Deutsche gegen Bankenrettung

12.10.2011, 15:13 Uhr | dpa-AFX, dpa-AFX

Schuldenkrise: Deutsche Steuerzahler laut Umfrage gegen Bankenrettung. Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatschef Sarkozy wollen weiter Banken retten (Quelle: dpa)

Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatschef Sarkozy wollen weiter Banken retten (Quelle: dpa)

Mögliche neuen Milliardenhilfen für Banken sorgen bei Steuerzahlern in Deutschland nach einer Umfrage zunehmend für Unmut. Die Wut der Deutschen auf die Geldhäuser sei groß angesichts der wachsenden Summen, die der Staat zur Rettung der Banken aufwenden muss, geht aus einer Forsa-Umfrage für den "Stern" hervor. Demnach sind 78 Prozent der Bundesbürger dagegen, dass der Staat Banken mit Steuergeldern stützt, die sich verspekuliert haben. Lediglich 16 Prozent sprechen sich dafür aus.

Nach den Angaben wollen drei von vier Deutschen (74 Prozent der Befragten), dass der Gesetzgeber die Banken stärker reguliert. 73 Prozent glauben, dass die Banker einen größeren Einfluss in Deutschland haben als die Politiker.

Deutschland und Frankreich wollen Banken retten

Erst am Wochenende hatten Deutschland und Frankreich betont, sie würden in der aktuellen Staatsschuldenkrise das Nötige tun, um die Banken zu retten und eine angemessene Kapitalisierung sicherzustellen. Tags darauf wurde bekannt, dass die belgisch-französische Großbank Dexia zerschlagen und teilweise verstaatlicht wird.

Deutsche wegen Schuldenkrise zunehmend beunruhigt

Die Deutschen machen sich auch zunehmend Sorgen wegen der Schuldenkrise. Aus dem aktuellen "Sorgenbarometer" des Magazins "Stern" geht hervor, dass die Angst vor den immensen Staatsschulden deutlich gestiegen ist. 71 Prozent der Befragten gaben an, dass sie dieses Thema derzeit beunruhigt - das sind acht Punkte mehr als bei der vorherigen Forsa-Umfrage Anfang August.

Auch das Vertrauen in die Politik schwindet: Die Sorge, dass die Politiker mit den Problemen des Landes überfordert sind, steht jetzt an zweiter Stelle (61 Prozent) und ist damit um einen Platz nach vorn gerückt. Im August äußerten sich in dieser Frage 51 Prozent besorgt. Auch bei den übrigen Problemfeldern wie unsichere Renten, mangelnde Ausbildung der Kinder oder steigende Arbeitslosigkeit haben die Befürchtungen der Forsa-Umfrage zufolge zugenommen.

Viele Händler bangen um Weihnachtsgeschäft

Im Einzelhandel hingegen wächst die Sorge um das bevorstehende Weihnachtsgeschäft: Zwei Drittel der Händler gehen davon aus, dass die eingetrübten Konjunkturaussichten und die Turbulenzen an den Aktienmärkten die Konsumlust der Verbraucher dämpfen werden, fand die Beratungsgesellschaft Ernst & Young bei einer Umfrage unter 120 Unternehmen heraus.

Schuldenkrise darf sich nicht zuspitzen

Sofern sich aber die Schuldenkrise nicht weiter zuspitze und keine deutlich negativen Folgen für die Realwirtschaft sichtbar würden, sei ein Weihnachtsgeschäft auf Vorjahresniveau wahrscheinlich, erklärte Handelsexperte Thomas Harms. Mehr als die Hälfte der Unternehmen erwarteten den gleichen Umsatz wie im Weihnachtsgeschäft 2010, fast ein Drittel sogar einen Zuwachs und nur zwölf Prozent einen Rückgang.

Zwar blicke die Branche weiterhin positiv in die Zukunft, aber die Erwartungen seien in den vergangenen Monaten heruntergeschraubt worden. Bei der Umfrage im September gingen 34 Prozent von einer leichten Verbesserung ihrer Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten aus. Bei der Umfrage im März waren es noch 50 Prozent. Deutliche Umsatzzuwächse erwartet nur noch zwei statt acht Prozent.

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