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Griechen-Retter müssen 252 Milliarden Euro auftreiben

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Griechen-Retter müssen 252 Milliarden Euro auftreiben

24.10.2011, 15:11 Uhr | Spiegel Online, Spiegel Online

Griechen-Retter müssen 252 Milliarden Euro auftreiben. Keine guten Aussichten für Griechenland (Quelle: dpa)

Keine guten Aussichten für Griechenland (Quelle: dpa)

Die Lage in Griechenland verdüstert sich: Die Wirtschaft des schuldengeplagten Landes stürzt ab, laut einem vertraulichen Bericht müssen seine Retter bis 2020 rund 252 Milliarden Euro auftreiben. Europas Banken müssen mit gewaltigen Einbußen rechnen.

Es sind beunruhigende Zahlen: 252 Milliarden Euro müssen Griechenlands Retter bis Ende des Jahrzehnts auftreiben, mehr als doppelt so viel wie das zweite, 109 Milliarden Euro schwere Rettungspaket für den schuldengeplagten Staat vorsieht, das Eurostaaten, Europäische Zentralbank (EZB) und Internationaler Währungsfonds (IWF) geschnürt haben. So steht es in einer internen, streng vertraulichen Analyse dieser Kreditgeber, die auch Troika genannt werden. Die britische "Financial Times" zitiert aus dem Dokument.

Weiter schwächelnde Wirtschaft erwartet

Und das ist noch nicht einmal das schlimmste Szenario, das in dem Dokument genannt wird. Denn mit der griechischen Wirtschaft geht es weiter bergab, mit jedem Tag, an dem in Athen und anderen Städten Hunderttausende Menschen streiken, mit jeder neuen drakonischen Sparmaßnahme, die die Regierung im Kampf gegen die Staatsschulden beschließt, verliert die Wirtschaft weiter an Schwung. Unter den schlimmsten denkbaren Umständen, könnten die nötigen Hilfen daher auf bis zu 444 Milliarden Euro steigen, heißt es in dem Bericht.

Sprich: Das Geld, das die Retter vorgesehen haben, reicht hinten und vorne nicht. Um neue Mittel aufzutreiben, sollen nun vor allem die Banken stärker an der Griechenland-Rettung beteiligt werden. Die Eurozone habe sich auf eine "erhebliche Anhebung" des Bankenbeitrags geeinigt, sagte Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker am Samstagmorgen vor einer Sitzung der EU-Finanzminister in Brüssel. Auch der schwedische Finanzminister Anders Borg sagte: "Es ist offensichtlich, dass ein substanzieller Schuldenschnitt notwendig ist." Konkrete Zahlen nannten beide nicht.

Schuldenschnitt vergrößert Rettungspaket

Auf die Banken dürften aber gewaltige Ausfälle zukommen. Es wäre nötig, dass sie auf 60 Prozent ihrer Forderungen verzichten, damit das geplante zweite Rettungspaket der Troika ausreicht, heißt es in dem streng vertraulichen Bericht. Bislang sollten die Privatgläubiger nur auf 21 Prozent ihrer Forderungen verzichten. Sollte man sich am Ende auf einen Schuldenschnitt von 50 Prozent einigen, was vielen in der EU als das wahrscheinlichste Szenario gilt, müsste die Troika ihr Rettungspaket um fünf Milliarden Euro aufstocken.

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