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Fitch will Griechenland heraufstufen

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Fitch will Griechenland heraufstufen

31.10.2011, 11:33 Uhr | dpa, dpa

Fitch will Griechenland heraufstufen. Rating-Agentur Fitch (Quelle: imago)

Rating-Agentur Fitch (Quelle: imago)

Der beschlossene Schuldenschnitt für Griechenland macht sich jetzt für das Land auf dem Kreditmarkt bemerkbar. Die Ratingagentur Fitch gab bekannt, dass das Rating von Griechenland hochgesetzt werden könnte. Wie stark diese Hochstufung jedoch ist, hängt von der Beteiligung des privaten Sektors ab.

Nur vier Stufen über dem Pleite-Ranking

Die Londoner Ratingagentur Fitch will die Kreditwürdigkeit Griechenlands auf "B oder niedriger" hochstufen, wenn die Banken das Angebot eines 50-Prozent-Schuldenschnitts annehmen. Vor der Heraufstufung würde Fitch aber den Teilverzicht der Investoren auf ihre Anleihen-Investitionen vorübergehend als einen Kreditausfall ("Default") bewerten, teilte die Ratingagentur in London mit. Seit Juli wird Griechenland bei Fitch mit einem Rating von "CCC" geführt. Dies ist vier Stufen über dem Pleite-Rating "D". Vor dem Juli hatte Griechenland bei Fitch ein "B+"-Rating.

Die Vereinbarung der Regierungen der Eurozone mit den Banken zur Reduzierung der Schuldenlast sei ein notwendiger Schritt, um die griechischen Finanzen auf einen nachhaltigen Weg zu bringen, schrieb Fitch. Wie stark die Agentur das Rating wieder heraufsetze, hänge davon ab, wie viele der privaten Investoren von dem Schuldenschnitt-Angebot Gebrauch machen.

Wachstumsaussichten weiterhin gering

Die Politiker in Brüssel gehen nach Berechnungen von Fitch von der Annahme aus, dass sich 85 Prozent der privaten Investoren am Schuldenschnitt beteiligten. Dann würden Griechenlands Schulden im Jahr 2013 mit 143 Prozent des Bruttoinlandsproduktes den Höhepunkt erreichen und bis 2020 auf 120 Prozent des BIP fallen. Fitch legt eine Verschuldung Griechenlands bei Privatinvestoren in Höhe von 210 Milliarden Euro zugrunde.

Es müsse aber auch bedacht werden, dass Griechenland ein Drittel seiner Schulden bei Staaten und öffentlichen Organisationen wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) habe. Diese seien von dem Schuldenschnitt nicht betroffen. Die Wachstumsaussichten in Griechenland seien zudem gering, was den Schuldenabbau hemme.

Maßnahmen gehen Kernprobleme an

Die auf dem EU-Gipfel beschlossenen Maßnahmen sind nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch ein positiver Schritt. Sie würden die Kernprobleme der Krise angehen, schrieb Fitch. Es sei jedoch entscheidend, dass die Europäische Zentralbank weiter bereit sei, Anleihen auf dem Sekundärmarkt zu kaufen. Die Notenbank müsse als letzter Kreditgeber für solvente aber illiquide Länder auftreten.

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