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Steinbrück und Ackermann rechnen mit jahrelanger Wirtschaftskrise

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Steinbrück und Ackermann rechnen mit jahrelanger Wirtschaftskrise

20.11.2011, 14:53 Uhr | dapd, dapd

Steinbrück und Ackermann rechnen mit jahrelanger Wirtschaftskrise. Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (l.) und  Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann (Quelle: dapd)

Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (l.) und Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann (Quelle: dapd)

Ex-Finanzminister Peer Steinbrück und der scheidende Vorstandchef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, zeichnen ein düsteres Bild von der wirtschaftlichen Zukunft Deutschlands in den kommenden Jahren. Die Schuldenkrise werde dazu führen, dass die Banken weniger Kredite ausgäben und damit die Realwirtschaft schädigten, erklärten die beiden unabhängig voneinander am Wochenende auf einem Kongress der "Süddeutschen Zeitung" in Berlin.

Steinbrück: Deutschland von Exporten abhängig

"Die ökonomischen Folgen werden uns Jahre beschäftigen", sagte der mögliche SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück. In den nächsten vier, fünf Jahren bekäme Deutschland die Krise besonders zu spüren, weil es stark von Exporten abhängig sei, vor allem in die europäischen Nachbarländer.

Ackermann sagte, deutsche Unternehmen würden aber nach wie vor an Geld kommen. "Die Kreditklemme gab es nicht und wird es in Deutschland auch in Zukunft nicht geben", sagte der Manager. Da Staaten und Banken nun aber Schulden abbauen müssten, werde die Realwirtschaft leiden - wahrscheinlich auf der ganzen Welt.

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Kreditvolumen von 30 Billionen Euro

Derzeit hätten die Banken in Europa Kredite im Umfang von 30 Billionen Euro ausgegeben, sagte Steinbrück. Wenn sie dieses Volumen um zehn Prozent verkleinerten, hätte dies unmittelbare Folgen für die Realwirtschaft. Noch bis zum Jahresende würden die Banken Wertberichtigungen und Abschreibungen vornehmen. "Die Entwicklung der nächsten Wochen wird nicht leichter, sondern sie wird schwerer", sagte der SPD-Politiker. An seine Zuhörer gewandt, fügte er hinzu, jeder, der etwas anderes sagt, "streut Ihnen Sand in die Augen".

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