Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

China rechnet mit Einbruch der Weltwirtschaft

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

China rechnet mit Einbruch der Weltwirtschaft

21.11.2011, 15:08 Uhr | Spiegel Online, Spiegel Online

China rechnet mit Einbruch der Weltwirtschaft. Chinas Vizepremier fordert Reformen im Finanzsystem  (Quelle: Reuters)

Chinas Vizepremier fordert Reformen im Finanzsystem (Quelle: Reuters)

Die chinesische Regierung warnt vor den Folgen der Finanzkrise: Eine langwierige globale Rezession sei sicher, sagt Vizepremier Wang Qishan. Experten werten dies als Hinweis darauf, dass Peking bald noch mehr Geld in die Wirtschaft pumpt - und die Inflation weiter anheizt.

Angst vor dauerhafter Krise

Noch hat China die Folgen der Schuldenkrise recht unbeschadet überstanden. Doch auch in der Volksrepublik wächst angesichts der Probleme in der Euro-Zone und den USA die Sorge, dass dies nicht auf Dauer so bleibt.

Die Weltwirtschaft befinde sich derzeit "in einer äußerst ernsten Lage", sagte Vizepremierminister Wang Qishan laut einem Bericht der "Financial Times". "In diesen unsicheren Zeiten ist nur sicher, dass die Rezession eine lange Zeit andauern wird." Damit China dies überstehe, müsse das Land sein Finanzsystem grundlegend reformieren.

Strom-Rechner
Strompreisvergleich

Finden Sie günstige Stromanbieter!

Anzahl Personen im Haushalt

Anzeige

Banken müssen effizienter arbeiten

Zwischen Juli und September wuchs das Bruttoinlandsprodukt der zweitgrößten Wirtschaftsmacht um 9,1 Prozent. Das war etwas weniger als im zweiten Quartal, aber immer noch ein beeindruckender Wert in einer Zeit, in der die meisten Industriestaaten nur minimal wachsen. Laut "FT" sagte Wang chinesischen Staatsmedien, das Land habe strukturelle Probleme im Finanzsektor. Die Banken sollten blindes Wachstum vermeiden und sich lieber darauf konzentrieren, ihre Effizienz zu steigern.

Das könnte dem Bericht zufolge aber bedeuten, dass China seine Geldpolitik in den kommenden Monaten weiter lockern wird. Das bedeutet: Die staatlichen Banken vergeben exzessiv Kredite und pumpen so noch mehr Geld in die Unternehmen. Die Gefahr dabei ist, dass die Wirtschaft überhitzt. Schon jetzt ist die hohe Inflation ein großes Problem der Volksrepublik.

IWF kritisiert Wucherzinsen für Unternehmenskredite

Der Boom der vergangenen Jahre hatte noch weitere Nebenwirkungen: Vor allem im Immobiliensektor ist eine gewaltige Spekulationsblase entstanden. Die exzessive Vergabe von Krediten hat zuletzt auch die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf den Plan gerufen. Sie fürchten zahllose Firmenpleiten, weil die Unternehmen die geforderten Wucherzinsen oft nicht mehr zahlen könnten.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
„Dein neuer Lebensmittelpunkt“: Hanseatic Kühlschränke
gefunden auf OTTO.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017