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Griechenland-Krise: Bosch-Chef will Hellas aus der EU werfen

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Wirtschaft schrumpft  

Bosch-Chef will Hellas aus der EU werfen

14.02.2012, 13:53 Uhr | dpa-AFX, dapd, dapd, dpa-AFX

Griechenland-Krise: Bosch-Chef will Hellas aus der EU werfen. Aufräumarbeiten nach den Ausschreitungen in Athen (Quelle: AP/dpa)

Die EZB verweigert pleitebedrohten Banken aus Griechenland den Kredit (Quelle: AP/dpa)

Harte Worte in Richtung Athen: Der Chef des Automobilzulieferers Robert Bosch, Franz Fehrenbach, hat einen Ausschluss Griechenlands aus der EU und dem Euro-Raum gefordert. Griechenland sei "marode und in einer Solidargemeinschaft eine untragbare Belastung", sagte Fehrenbach dem Hamburger "Manager Magazin". Unterdessen ist die Wirtschaftsleistung des Schuldensünders auch 2011 erneut massiv eingebrochen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging um 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück, wie die griechische Statistikbehörde (ELSTAT) mitteilte.

Staat ohne funktionierende Verwaltung

Sollte Griechenland die EU und den Euro nicht freiwillig verlassen wollen, müsse die Gemeinschaft ihre Gesetze ändern und das gegen die Staatspleite kämpfende Land ausschließen, forderte Fehrenbach. Die EU solle den Griechen den Ausstieg mit Strukturhilfen erleichtern, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Griechenland habe als "Staat mit Phantomrentnern und reichen Nichtsteuerzahlern" und als "Staat ohne funktionierende Verwaltung in der EU derzeit nichts zu suchen".

Fehrenbach sagte weiter, eine Gemeinschaftswährung könne nur mit einer gemeinsamen Steuer-, Haushalts- und Wirtschaftspolitik funktionieren. Dabei sollten wirtschaftlich schwächere Länder zunächst außen vor bleiben. "Wir kommen um ein Europa der zwei Geschwindigkeiten nicht herum", erklärte er. Fehrenbach ließ offen, welche Staaten einer Kern-Gemeinschaft angehören sollten. Klar sei aber, dass Deutschland nicht überfordert werden dürfe.

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Griechische Wirtschaft schrumpft dramatisch

Die Schrumpfung der Wirtschaftsleistung um knapp sieben Prozent bestätigt derweil den Abwärtstrend - schon 2010 war die griechische Wirtschaft kräftig um 4,5 Prozent geschrumpft. Die griechische Zentralbank war bis vor kurzem noch davon ausgegangen, dass die Wirtschaft des Landes 2011 um knapp vier Prozent sinken werde. Ursache der rasanten Talfahrt ist nach übereinstimmender Einschätzung von Finanzexperten die Sparpolitik, die die griechische Wirtschaft abwürgt. Allein dieses Jahr muss Athen mehr als drei Milliarden Euro sparen.

Die neuen Wirtschaftsdaten aus Athen kamen nur wenige Tage nachdem bekanntgeworden war, dass die Arbeitslosigkeit weiter gestiegen ist. Die Quote liegt bei 20,9 Prozent. Die Arbeitslosenquote im November übertraf damit erstmals in der jüngeren Geschichte des Landes die psychologisch wichtige Grenze von einer Million Menschen. Insgesamt waren 1.029.587 Menschen ohne Job. Noch vor zwei Jahren lag die Quote im gleichen Monat bei 13,9 Prozent und im Oktober 2011 waren es 18,2 Prozent gewesen.

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