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Bankeinlagen: Spanier ziehen Milliarden von Konten ab

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Spanier ziehen Milliarden von Bankkonten ab

31.05.2012, 08:49 Uhr | t-online.de, dpa

Bankeinlagen: Spanier ziehen Milliarden von Konten ab. Spanier räumen derzeit ihre Konten leer (Quelle: dapd)

Spanier räumen derzeit ihre Konten leer (Quelle: dapd)

Neue Zahlen befeuern die Sorgen um Spanien und den maroden Bankensektor des angeschlagenen Eurolandes: Dort haben Bankkunden massiv Geld von ihren Konten abgehoben. Laut einer Statistik der Europäischen Zentralbank (EZB) verringerten unter anderem Privatkunden und Unternehmen die Einlagen im April um 31,5 Milliarden Euro auf rund 1,625 Billionen Euro. Das war den Angaben zufolge der stärkste Rückgang seit Dezember 2010.

Einlagen auf Talfahrt

Im April fielen die Einlagen von Privatpersonen und Firmen auf den niedrigsten Wert seit November 2008, wie aus der EZB-Statistik weiter hervorgeht. Allein seit Juni 2011 sanken die Einlagen spanischer Geldhäuser in dieser Abgrenzung um etwa 117 Milliarden Euro.

Die Daten der Notenbank umfassen nach Aussagen von Experten die Einlagen für den gesamten privaten Sektor mit Ausnahme des Finanzsektors. Darunter fallen unter anderem die Privathaushalte, Unternehmen außerhalb des Finanzsektors oder auch Rentenfonds.

Leichte Zuwächse bei griechischen Banken

Während die Einlagen bei spanischen Banken zuletzt deutlich zurückgingen, verzeichneten die Geldinstitute in Griechenland leichte Zuwächse. Wie die EZB mitteilte, stiegen die Einlagen in dem von der Pleite bedrohten Euroland im April im Monatsvergleich um 400 Millionen Euro auf 171,5 Milliarden Euro.

In der Statistik sind die turbulenten Tage der jüngsten Wahlen in Hellas und der im Anschluss daran gescheiterten Regierungsbildung jedoch noch nicht enthalten. In dem Zeitraum wurden allein binnen einzelner Tage bis zu mehrere Hundert Millionen Euro von griechischen Bankkonten geräumt.

Genaue Ursachen noch unklar

Nach Einschätzung von Experten der Großbank JPMorgan geben zumindest die April-Daten zu den Bankeinlagen noch keinen klaren Hinweis auf eine Flucht der Bankkunden in großem Stil. Demnach könnte der Rückgang der Einlagen in Spanien auch andere Ursachen haben.

Die JPMorgan-Analysten nannten als mögliche Gründe unter anderem die Rückzahlung von Krediten oder den Rückgriff auf Sparkonten im Zuge sinkender Löhne. Seit dem Erhebungszeitraum der EZB-Statistik im April hat sich die Bankenkrise in Spanien jedoch weiter zugespitzt. Vor allem der Sparkassen-Riese Bankia geriet zuletzt in Schwierigkeiten.

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