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Schuldenkrise: Spaniens Banken brauchen knapp 60 Milliarden Euro

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Schuldenkrise: Spaniens Banken brauchen knapp 60 Milliarden Euro

28.09.2012, 19:24 Uhr | dapd, AFP, dpa-AFX, t-online.de

Schuldenkrise: Spaniens Banken brauchen knapp 60 Milliarden Euro . Spaniens Banken stecken in der Krise (Quelle: dpa)

Spaniens Banken stecken in der Krise (Quelle: dpa)

Die lang erwarteten Stresstest-Ergebnisse für Spaniens Geldhäuser liegen vor: Die Banken haben insgesamt eine Finanzlücke von rund 59,3 Milliarden Euro. Das ergab eine unabhängige Prüfung durch die US-Gesellschaft Oliver Wyman, die von der Regierung in Madrid und der spanischen Zentralbank veröffentlicht wurde.

Bankia braucht 25 Milliarden Euro

Den höchsten Finanzbedarf der 14 untersuchten Banken hat demnach die bereits verstaatlichte Bankia, die auf 24,7 Milliarden Euro an Unterstützung angewiesen ist. Die zweitgrößte Summe brauche die Catalunyabank in Höhe von bis zu 10,8 Milliarden Euro. Sieben Kreditinstitute, darunter Santander, benötigen dagegen keine Gelder, um ihre Bücher auszugleichen. Der Stresstest bestätigte, dass der spanische Bankensektor "größtenteils solvent und lebensfähig" sei, heißt es in dem Dokument.

Bei der Eurozone will die spanische Regierung nach eigenen Angaben Hilfen in Höhe von rund 40 Milliarden Euro beantragen. Laut Wirtschaftsministerium und Zentralbank könnte der restliche Betrag beispielsweise über Auslagerungen von faulen Papieren in eine Bad Bank, Privatkapital oder Anlagenverkäufe gedeckt werden.

Euro-Partner sagten 100 Milliarden Euro zu

Die Eurozone hatte Spanien im Juli eine Finanzspritze von bis zu 100 Milliarden Euro zugesichert, um die angeschlagenen Kreditinstitute zu stützen. Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker zeigte sich "erfreut", dass der Finanzbedarf der spanischen Banken noch unter 60 Milliarden Euro liege. Auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, begrüßte die Ergebnisse des Stresstests.

EU pocht auf Reformen

Die EU-Kommission pocht derweil auf die Reformen der Geldhäuser. Die zugesagte Finanzhilfe sei an Auflagen für marode Banken gebunden, die unrentable Bereiche abstoßen, weiter schrumpfen und sich selbst frisches Kapital an den Märkten besorgen müssten. Das teilte die EU-Behörde am Freitag in Brüssel mit.

Die hilfsbedürftigen Banken müssten einen Rekapitalisierungsplan in Brüssel vorlegen, den die EU-Kommission entsprechend den EU-Beihilferegeln genehmigen muss. "Kapitalhilfen für eine erste Gruppe von Banken sollten im November fließen", schrieb die EU-Kommission. Details des Programms würden in den kommenden Monaten festgelegt - basierend auf den heutigen Zahlen.

Verluste durch Immobilienblase

Spaniens Banken leiden vor allem unter der im Jahr 2008 geplatzten Immobilienblase. Kredite konnten nicht mehr bedient werden. Die Banken blieben auf einem Berg von wertlos gewordenen Grundstücken und halbfertigen Gebäuden sitzen. Der selbst von Schulden geplagte Staat konnte die Milliardensummen für die Bankensanierung nicht aufbringen und musste die Euro-Partner um Hilfe bitten.

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