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Ökonomen: Schluss mit dem Sparkurs!

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Ökonomen: Schluss mit dem Sparkurs!

07.01.2013, 12:51 Uhr | t-online.de, dapd

Ökonomen: Schluss mit dem Sparkurs!. Sparen allein ist kein Konzept gegen die Euro-Krise (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sparen allein ist kein Konzept gegen die Euro-Krise (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Im Kampf gegen die Euro-Krise macht der bisherige Sparkurs die Situation in den angeschlagenen Ländern der Währungsunion nur noch schlimmer: Wirtschaftsforschern zufolge bremst das strikte Sparen den Wirtschaftsaufschwung statt die Schuldenlast der Krisenländern zu verringern. Ein Kurswechsel ist aus ihrer Sicht längst überfällig.

Schulden steigen weiter

Die "überharten Sparprogramme" würden die Schuldenstände in den Krisenländern mittlerweile eher erhöhen als reduzieren, erklärte das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung in Berlin. Das belegten aktuelle Studien und eigene Berechnungen des IMK.

Um Wachstum und Beschäftigung in Europa nicht noch weiter zu beeinträchtigen, sollten die Sparmaßnahmen abgemildert und zeitlich gestreckt werden. "Dass die harten Einschnitte in den Krisenländern nicht von Erfolg gekrönt sind, liegt nicht etwa an der laschen Umsetzung", erklärte das IMK.

Passende Steuer- und Lohnpolitik gefordert

Das unbefriedigende Ergebnis des Sparens sei "die makroökonomisch zwingende Folge eines sich selbst konterkarierenden Austeritätskurses". Staaten mit finanziellem Spielraum sollten die Konjunktur mit einer passenden Steuer- und Lohnpolitik sowie Investitionen fördern.

Das Institut bekräftigte seine im Dezember angehobene Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft. Das IMK rechnet weiterhin für 2013 mit einem konjunkturellen Plus von 0,8 Prozent. Das Wachstum werde gestützt vom privaten Konsum und vom Export nach Osteuropa, Asien und Amerika.

Euro-Krise zieht auch Deutschland nach unten

Doch könne dies die Nachfrageschwäche im Euroraum auf Dauer nicht ausgleichen, erläuterten die IMK-Experten. "Die deutsche Wirtschaft wird sich in diesem Jahr über Wasser halten können", sagte der wissenschaftliche Direktor des IMK, Gustav Horn. "Doch die Rezession im Euroraum hängt ihr wie ein Gewicht an den Füßen."

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