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Pläne für deutsch-französisches Torpedo-Unternehmen gescheitert

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Wirtschaft  

Pläne für deutsch-französisches Torpedo-Unternehmen gescheitert

28.08.2013, 18:24 Uhr | dpa-AFX

BREMEN/BERLIN (dpa-AFX) - Die Pläne für ein deutsch-französisches Unternehmen zum Bau von Torpedos sind gescheitert. Das bestätigte das Unternehmen Atlas Elektronik mit Sitz in Bremen am Mittwoch. Die Zeitung "Die Welt" berichtete online unter Berufung auf Informationen aus der Branche, es hätte sich statt des angestrebten 50:50-Gleichgewichts ein deutsches Übergewicht bei den Anteilen und damit ein Firmensitz in Deutschland ergeben.

Atlas Elektronik und der staatliche französische Marinebau-Konzern DCNS hatten vor knapp zwei Jahren angekündigt, ein Gemeinschaftsunternehmen für Torpedobau-Aktivitäten gründen zu wollen. Atlas Elektronik gehört ThyssenKrupp <TKA.ETR> und EADS <PEAD.PSE> <EAD.ETR>. Nicht zur Disposition steht nach Angaben eines Unternehmenssprechers die Kooperation beim Bau des Torpedos F21. Atlas Elektronik werde das Heckteil der gut sechs Meter langen Waffe beisteuern, berichtete die Zeitung.

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