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Deutsche Bank streicht bis zu 23.000 Arbeitsplätze

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Kosteneinsparung in Milliardenhöhe  

Deutsche Bank streicht 23.000 Stellen

15.09.2015, 10:27 Uhr | rtr, t-online.de

Deutsche Bank streicht bis zu 23.000 Arbeitsplätze. Schrumpfkur: Die Deutsche Bank trennt sich von Tausenden Mitarbeitern. (Quelle: Reuters)

Schrumpfkur: Die Deutsche Bank trennt sich von Tausenden Mitarbeitern. (Quelle: Reuters)

Kahlschlag bei der Deutschen Bank: Das Geldhaus wird die Zahl der Beschäftigten in den kommenden Jahren um ein Viertel verringern. 23.000 Stellen fallen weg. Der Börsenkurs der Aktie verbesserte sich um 1,2 Prozent.

Der neue Vorstandschef John Cryan wolle die Belegschaft auf maximal 75.000 reduzieren, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Derzeit beschäftigt die Bank 98.000 Mitarbeiter. Allein 15.000 davon fallen durch den Börsengang der Postbank weg, der für das kommende Jahr geplant ist. Zur Disposition stünden auch viele der rund 20.000 Arbeitsplätze, die die Bank in den vergangenen Jahren in Niedriglohnländern aufgebaut hat.

Die Arbeiten, die diese Mitarbeiter verrichten, sollten künftig mit Hilfe einer leistungsfähigeren IT erledigt werden, sagten einer der Insider. Das habe Cryan auf der Aufsichtsratsklausur am Wochenende am Tegernsee klar gemacht. Beschlüsse gebe es aber noch nicht. Bei der Deutschen Bank sind nach Unternehmensangaben mehr als 40.000 Menschen mit Verwaltungstätigkeiten ohne Kontakt mit den Kunden beschäftigt.

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Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte sich nicht zu den Informationen nicht äußern. Cryan hat angekündigt, Details der Strategie im Herbst zu veröffentlichen.

Cryan-Nachfolger für Aufsichtsrat gefunden

Für Cryan wurde derweil ein neuer Nachfolger im Aufsichtsrat gefunden: Der Brite Richard Meddings soll in das Gremium einziehen und dort den Vorsitz im Prüfungsausschuss übernehmen, wie das Geldhaus mitteilte. Der 57-Jährige hat unter anderem für Barclays und Credit Suisse gearbeitet. Beim britischen Geldhaus Standard Chartered war er acht Jahre Finanzvorstand. Aktuell hat er unter anderem einen Aufsichtsposten im britischen Finanz- und Wirtschaftsministerium inne.

Sein Landsmann Cryan war im Juli vom Aufsichtsrat in den Vorstand der Deutschen Bank gewechselt, weil Anshu Jain nach Kritik von Aufsichtsbehörden und Investoren abgetreten war. Ab dem Frühjahr, wenn auch Co-Chef Jürgen Fitschen seinen Hut nimmt, soll Cryan die Frankfurter Bank alleine führen.

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