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Kein Kasko-Schutz bei Kavaliersstart

28.03.2008, 14:24 Uhr | dpa / AFP / T-Online, t-online.de

Unfallschaden am Auto (Foto: imago)Unfallschaden am Auto (Foto: imago) In Zeiten elektronischer Fahrhilfen, wie zum Beispiel ESP, ist der klassische Kavaliersstart mit quietschenden Reifen kein leichtes Unterfangen. Doch schaltet der Fahrer die elektronischen Helfer ab, kann dies mitunter gravierende Folgen haben. Fährt ein Autofahrer nach einem Ampelstopp allzu forsch und mit weit überhöhter Geschwindigkeit an und baut dadurch einen Unfall, muss die Kaskoversicherung nicht für den Schaden aufkommen. Das Oberlandesgericht Hamm wertete den Kavaliersstart eines Nissan-Fahrers in einem aktuellen Urteil als grobe Fahrlässigkeit (Az: 20 U 218/06).

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OLG Hamm bestätigt Entscheidung der Vorinstanz
Vor dem Unfall musste der Fahrer des Nissan vor einer roten Ampel auf der linken von zwei Linksabbiegespuren warten. Bei Grün fuhr er mit maximalem Schub an, um sich mit einem benachbarten Sportwagen ein Rennen zu liefern. Sein Fahrzeug drehte sich dabei um die eigene Achse und prallte gegen die Leitplanke. Der Autofahrer habe grob fahrlässig gehandelt, befanden die Richter und bestätigten damit die Entscheidung der Vorinstanz.

Fahrer bleibt auf Schaden sitzen
Nach der Straßenverkehrsordnung dürfe jeder nur so schnell fahren, dass er sein Fahrzeug ständig beherrschen kann. Zeugen hätten ausgesagt, dass der Unfallfahrer „wie ein Rennwagen bei der deutschen Tourenwagenmeisterschaft" losgefahren sei. Der Raser bleibt nun nach dem Urteil auf 7.800 Euro Schaden sitzen. Er wollte sich vor Gericht herausreden, er habe sich auf das ESP verlassen, das er irrtümlich für eingeschaltet hielt. Das Gericht befand jedoch, die Ausstattung eines Fahrzeugs mit einem elektronischen Stabilitätsprogramm sei kein Freibrief für unangepasstes Fahren.

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