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Wert 1914: Informationen zum Wert 1914 im Versicherungslexikon

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Wert 1914

26.05.2010, 08:00 Uhr | t-online.de

Wohngebäudeversicherungen ersetzen ihren Versicherungsnehmern Schäden, die beispielsweise durch Feuer oder Stürme entstanden sind. Dabei ersetzen die Versicherungen immer den jeweiligen Neuwert des Hauses, damit Versicherte dieses wieder aufbauen oder entsprechend sanieren können. Der Neuwert eines Hauses ist jedoch nicht mit dem einmal bezahlten Kaufpreis oder den Baukosten gleichzusetzen, denn der Immobilienmarkt ist stetig in Bewegung. So verändern sich die Baukosten beispielsweise durch Preissteigerungen. Um die Schadenssumme im Versicherungsfall zu ermitteln, nutzen die Versicherungen daher eine einheitliche Bemessungsgrundlage, den Wert 1914, der auch als gleitender Neuwertfaktor bezeichnet wird.

Der Gebäudeversicherungswert 1914

Der Wert 1914 gibt an, welchen Versicherungswert das heutige Objekt im Jahr 1914 gehabt hätte. Diesen Einheitswert, der einen fiktiven Wert darstellt, nutzen heute alle Versicherungen, um den gleitenden Neuwert eines Hauses und die Prämie für die Wohngebäudeversicherung zu ermitteln. Für die Berechnung der zum Zeitpunkt des Schadens vorhandenen Schadenssumme wird der Wert 1914 mit dem jeweils geltenden Baupreisindex, dem gleitenden Neuwertfaktor, multipliziert. So können die Versicherungen in einem relativ einheitlichen Verfahren den aktuellen Neuwert eines Hauses berechnen, ohne Grundrisszeichnungen, die Objektlage und weitere Faktoren einzubeziehen. Zudem vermeiden Versicherte durch dieses Verfahren eine Unterversicherung und stellen so sicher, dass alle angefallenen Schäden tatsächlich von der Versicherung getragen werden.

Der gleitende Neuwertfaktor

Der jeweils zur Anrechnung kommende Neuwertfaktor wird vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft berechnet und den jeweiligen Mitgliedsunternehmen offengelegt. Diese können den Neuwertfaktor dann übernehmen oder ihn anhand eigener Berechnungen festlegen. Aus diesem Grund gibt es in der Versicherungswirtschaft keinen einheitlichen gleitenden Neuwertfaktor, mit dem der Wert 1914 multipliziert wird. Als Basis der Faktoren dient zu 80 Prozent der Baupreisindex für Wohngebäude, zu 20 Prozent geht aber auch der Tariflohnindex in die Berechnung mit ein. So wird in der Berechnung berücksichtigt, dass bei einem notwendigen Neubau oder bei Sanierungsmaßnahmen nicht nur die Baumaterialien zum heutigen Preis bezogen, sondern auch die Arbeiter mit den heutigen Gehältern entlohnt werden müssen.

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