Sie sind hier: Home > Finanzen > Versicherungen >

Arbeitsunfähigkeit: Informationen zur Arbeitsunfähigkeit im Versicherungslexikon

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Versicherungslexikon  

Arbeitsunfähigkeit

26.05.2010, 13:40 Uhr | t-online.de

Die Arbeitsunfähigkeit ist an das Vorliegen einer körperlichen oder seelischen Erkrankung gebunden, die die Arbeitsfähigkeit des Betroffenen zeitweise so einschränkt, dass er den beruflichen Anforderungen nicht oder nicht in ausreichendem Maße nachkommen kann. Der gebräuchliche Begriff der Krankschreibung ist insofern unrichtig, da der Beschäftigte nicht eigentlich krank geschrieben wird. Die Arbeitsunfähigkeit ist nicht vom Status der Beschäftigung abhängig, sondern betrifft Selbständige ebenso wie abhängig Beschäftigte.

Krankmeldung ist oberstes Gebot

Ist einem Arbeitnehmer vom Arzt die Arbeitsunfähigkeit attestiert worden, muss der Beschäftigte dieses Attest, unverzüglich, spätestens aber am dritten Tag nach der Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit, dem Arbeitgeber vorlegen. Darüber hinaus empfiehlt es sich in jedem Fall, den Arbeitgeber telefonisch oder auf anderem Weg schon von der Erkrankung zu unterrichten. Nur so können die gesetzlichen Ansprüche gewahrt bleiben. Oftmals ist dies auch im Arbeitsvertrag verbindlich geregelt. Vorsicht ist jedoch bei der so genannten Arbeitsunfähigkeit auf Ansage geboten. In diesem Fall kündigt der Arbeitnehmer seine Erkrankung an, noch bevor ein ärztliches Attest vorliegt. Während bei offensichtlich vorliegender Krankheit eine solche Vorankündigung durchaus fair gegenüber dem Arbeitgeber sein kann, wird ein solches Verhalten von vielen Arbeitgebern als "Krankmachen" eingeordnet und entsprechend sanktioniert.

Anspruch auf Lohnfortzahlung

Für abhängig Beschäftigte, sieht der Gesetzgeber eine Lohnfortzahlung von bis zu sechs Wochen ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit vor. Das bedeutet, dass die Bezüge außer Sonderzahlungen und Zuschlägen für den erkrankten Arbeitnehmer für diese Zeit ohne Abschläge weitergezahlt werden müssen. Nach Ablauf dieser sechs Wochen wird bei weiterem Vorliegen der Erkrankung in aller Regel das so genannte Krankengeld gezahlt, das in aller Regel etwa 70 Prozent der Regelbezüge ausmacht.
Für Selbständige mit privater Krankenversicherung gelten die Tarife, die im Rahmen der privaten Krankenversicherung vereinbart wurden. Diese können durchaus abweichend von der gesetzlichen Krankenversicherung geregelt sein. Zu unterscheiden ist zwischen Arbeitsunfähigkeit, Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit.

Weitere Tipps rund um Versicherungen im Versicherungslexikon

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Frische Must-Haves für die aktuelle Herbst-Saison
Trends entdecken bei BAUR
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017