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Anwaltswechsel: Informationen zu Anwaltswechsel im Versicherungslexikon

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Anwaltswechsel

02.06.2010, 16:42 Uhr | t-online.de

In nahezu allen Bereich, wo Menschen miteinander zu tun haben, kommt es auch zu Konflikten. Dabei ist es nicht selten, dass eine Einigung untereinander keinen Erfolg bringt und man sich anwaltlicher Hilfe bedient. In zivilrechtlichen und strafrechtlichen Streitigkeiten ist die Beauftragung eines Anwalts sogar die Regel. Es gibt aber Situationen, in denen Mandant und Anwalt nicht mehr miteinander können. Ursache können nach Ansicht des Mandanten falsche Beratung sein oder der Anwalt hat, was gerade in Strafsachen häufig vorkommt, das Vertrauen in seinen Mandanten verloren, da dieser ihm die Wahrheit nur scheibchenweise vorträgt und so eine adäquate Verteidigung unmöglich erscheint.

Bereits erbracht Leistung muss bezahlt werden.

Der einzige Ausweg aus einer solchen Situation ist dann häufig ein Anwaltswechsel, der dazu beitragen kann, dass ein Verfahren doch noch zu einem für den Mandanten guten Ende geführt wird.
Allerdings ist ein Anwaltswechsel immer mit zusätzlichen Kosten verbunden. Denn niemand arbeitet umsonst und so haben auch Anwälte bei einer Mandatsniederlegung bzw. eines Mandatsentzuges das Recht, mit ihrem bisherigen Mandanten abzurechnen. Für die bisher geleistete Arbeit haben sie einen Erstattungsanspruch.

Bei Prozesskostenhilfe und Pflichtverteidigung nicht einfach machbar

Dieser ist der Höhe nach abhängig vom Stand des Verfahrens. Dabei werden eventuell bereits geleistete Vorschüsse verrechnet. Bei Mandanten, die über ihre Rechtschutzversicherung ihren Anwalt bezahlen oder die Rechnung über ihr eigenes Vermögen begleichen, stellt ein Anwaltswechsel in der Regel kein größeres Problem dar.
Anders verhält es sich, wenn der Anwalt im Wege der Prozesskostenhilfe vom Gericht beigeordnet oder, wie in Strafverfahren oftmals üblich, dem Angeklagten als Pflichtverteidiger zur Seite gestellt wurde. Dann ist ein Anwaltswechsel nur mit Zustimmung des Gerichts möglich. In Verfahren der Prozesskostenhilfe und der Pflichtverteidigung muss der neue Anwalt durch Beschluss extra dem Verfahren beigeordnet werden. Der bisherige Anwalt reicht seine Vergütungsrechnung dann beim Gericht mit der Bitte um Erstattung ein.

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