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Genesungsgeld: Informationen zu Genesungsgeld im Versicherungslexikon

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Genesungsgeld

04.06.2010, 12:40 Uhr | t-online.de

Neben dem Krankenhaustagegeld können Kunden von privaten Krankenversicherungen und privaten Unfallversicherungen sich zusätzlich mit dem so genannten Genesungsgeld absichern. In den meisten Fällen werden beide Leistungen im gleichen Vertrag vereinbart. Im Versicherungsfall zahlt die Versicherung dann zum Beispiel nach einem Unfall das Krankenhaustagegeld für den Zeitraum, in dem sich der Versicherte tatsächlich vollstationär behandeln, also im Krankenhaus aufhalten musste.

Gezahlt wird nach Entlassung aus dem Krankenhaus

Für die gleiche Anzahl an Tagen wird nach der Entlassung von der Versicherung dann das Genesungsgeld gezahlt, meistens in derselben Höhe. Hat der Versicherte also 15 Tage im Krankenhaus verbracht, erhält er für genau diesen Zeitraum das im Vertrag vorgesehene Krankenhaustagegeld, anschließend dann für weitere 15 Tage das Genesungsgeld. In den meisten Verträgen ist vorgesehen, dass diese Leistung nur für maximal 100 Tage gezahlt wird. Für darüber hinaus gehende Zeiträume muss der Versicherte mit anderen Versicherungen selbst vorsorgen. Darüber hinaus ist das Genesungsgeld oft so gestaffelt, dass der Versicherte etwa nach zehn Tagen nur noch einen verringerten Satz erhält. Ab dem elften Tag werden dann zum Beispiel nur noch 50 Prozent gezahlt, ab dem 20. Tag nur noch 25 Prozent pro Tag.

Ergänzender Schutz für Privatversicherte

Grundsätzlich kann das Genesungsgeld eine sehr sinnvolle Ergänzung zum eigenen Krankenversicherungsschutz sein. Gerade Selbständige, die nach einem Aufenthalt im Krankenhaus nicht sofort wieder arbeiten können, erhalten damit einen finanziellen Puffer, der die gesamte oder zumindest einen großen Teil der Rehabilitationsphase abdeckt. Krankenhausaufenthalte, die auf den gleichen Unfall zurückzuführen sind, gelten zudem als durchgehende Periode. Das gilt selbst dann, wenn der Versicherte zwischendurch bereits aus dem Krankenhaus entlassen worden war.

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