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Krankenkassen: DAK erwischt immer mehr Abrechungsbetrüger

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DAK erwischt immer mehr Abrechungsbetrüger

17.02.2011, 09:00 Uhr | cs, t-online.de

Die gesetzlichen Krankenkassen werden offenbar immer häufiger übers Ohr gehauen. Das legen zumindest aktuelle Zahlen der DAK nahe. Demnach ertappen die Kassen immer mehr Abrechnungsbetrüger. Allein die DAK-Ermittler gingen im vergangenen Jahr 1000 Hinweisen nach und schnappten schließlich 861 Abzocker. Das sind 56 Prozent mehr als 2009. Dabei konnte die DAK mit Hilfe ihrer Ermittler rund zwei Millionen Euro von den Kriminellen zurückholen - ein Plus von 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Gefälschte Rezepte und Schein-Behandlungen

Die Betrüger gehen überaus geschickt vor. Sie fälschen Rezepte, manipulieren Krankentransportrechnungen oder rechnen Schein-Behandlungen ab. Deshalb haben die Kassen aufgerüstet und jagen die Verbrecher mit speziellen Ermittlern. So untersucht die Hamburger DAK-Zentrale aktuell rund 2000 Verdachtsfälle. Dabei arbeiten die Ermittler mitunter auch eng mit anderen Kassen, Kassenärtzlichen Vereinigungen sowie der Kriminalpolizei zusammen.

"Unsere Bilanz für 2010 zeigt, dass wir durch verbesserte Recherchemethoden mehr Betrüger und schwarze Schafe erkennen und so mehr Geld für unsere Versicherten zurückholen konnten“, sagt DAK-Chefermittler Volker zur Heide. "Die breite Masse der Leistungserbringer rechnet vertragsgemäß ab und lässt sich nichts zu Schulden kommen." Allein die Bereiche Arzneimittel und Heilmittel machen bei den Geldrückflüssen einen Anteil von über 50 Prozent aus.

Massagen oder Sprachtherapien besonders beliebt

Nach DAK-Angaben wird in allen Bereichen manipuliert. Besonders beliebt seien aber mit knapp 40 Prozent der Fälle die so genannten Heilmittel wie Massagen oder Sprachtherapien. Aber auch Betrug bei ärztlichen Behandlungen, der Pflege oder bei Hilfsmitteln wie Rollstühlen und Hörgeräten seien beliebt (jeweils rund zehn Prozent). Die untersuchten Fälle beruhen alle auf vorsätzlichem Abrechnungsbetrug mit kriminellem Hintergrund. Geldrückflüsse aus der routinemäßigen Abrechnungsprüfung seien nicht enthalten, so die DAK.

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