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Zusatzbeitrag Krankenkasse: bis zu 70 Euro im Monat

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2012 wird das Jahr der Zusatzbeiträge

16.05.2011, 10:10 Uhr | cs mit dpa, dpa, t-online.de

Zusatzbeitrag Krankenkasse: bis zu 70 Euro im Monat. Zusatzbeitrag Krankenkasse: Mehrbelastungen für Versicherte (Foto: imago)

Vom Zusatzbeitrag bleibt den Kassen kaum etwas übrig (Foto: imago) (Quelle: imago)

Gesetzlich Versicherten drohen in den kommenden Jahren monatliche Zusatzbeiträge von 50 bis 70 Euro. Davor warnte nun der Kassen-Spitzenverband: Wie Verbandschefin Doris Pfeiffer dem Deutschlandradio Kultur sagte, müssten die Kassen Mehrkosten für Ärzte, Krankenhäuser oder Medikamente über Zusatzbeiträge bezahlen. "Von daher ist eine solche Größenordnung denkbar und auch von der Politik gewollt", sagte Pfeiffer. Damit würde die Krankenkasse für gesetzlich Versicherte so richtig teuer. Denn zur Zeit verlangen nur wenige Kassen einen Zusatzbeitrag von gerade mal acht Euro.

Versicherte werden zur Kasse gebeten

Den Aufschlag müssen die Kassen-Mitglieder allein zahlen. Er kommt auf den normalen Beitrag nach dem paritätischen Satz von 15,5 Prozent obendrauf. Pfeiffer sagte, derzeit vermieden die meisten Kassen jeden Zusatzbeitrag, weil dadurch - wie bei der City-BKK - eine Abwanderungsbewegung ausgelöst werde. Doch das wird sich im Laufe des Jahres offensichtlich ändern. Auch der Vorstandschef der Krankenkasse KKH-Allianz, Ingo Kailuweit, warnte bereits vor fast flächendeckenden Zusatzbeiträgen. "Die Koalition sollte die voraussichtlichen Mehreinnahmen in Milliardenhöhe durch den Konjunkturboom in diesem Jahr nicht in die Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds stecken." Sonst müssten die Kassen reihenweise den Aufschlag erheben.

"Im kommenden Jahr dürften die Kassen mit vier bis fünf Milliarden Euro unterfinanziert sein. 70 bis 80 Prozent müssten dann Zusatzbeiträge nehmen", sagte Kailuweit. "Rutschbahneffekte wie bei der City BKK drohen: Lukrative Versicherte mit hohen Einkommen verlassen Kassen, wenn dort ein hoher Zusatzbeitrag eingeführt wird." Der Kassenchef warnte: "Je mehr Kassen geschlossen werden müssen, desto stärker belasten die Schließungskosten das System." Allein daraus ergebe sich die Notwendigkeit weiterer Zusatzbeiträge.

Zusatzbeitrag in unbegrenzter Höhe

Krankenkassen können von ihren Versicherten einen Zusatzbeitrag verlangen, wenn ihnen das Geld aus dem Gesundheitsfonds nicht ausreicht. Seit Anfang dieses Jahres können sie diesen Betrag in unbegrenzter Höhe verlangen. Bislang müssen Versicherte von 14 Krankenkassen tiefer in die Tasche greifen. Hierbei handelt es sich laut krankenkassen.de um BKK advita, BKK für Heilberufe, BKK Hoesch, BKK Phoenix, BKK Publik, DAK, Deutsche BKK, BKK Gesundheit, KKH Allianz, Vereinigte IKK, CITY-BKK, BKK Axel Springer, Eon BKK und BKK Merck.

Kassen schikanieren City-BKK-Kunden

Pfeiffer rief die Mitglieder der City-BKK dazu auf, sich durch Abweisungen von anderen Kassen nicht verunsichern zu lassen. Dieses Verhalten sei nicht korrekt. Die Versicherten hätten die Möglichkeit, sich bis Mitte Juli bei einer anderen gesetzlichen Kasse zu melden - und dort aufgenommen zu werden.

Viele Patienten der vor der Schließung stehenden City BKK werden von anderen Kassen abgewimmelt. Die City BKK mit zuletzt 168.000 Versicherten wird zum 1. Juli geschlossen. Ihre Probleme beruhen vor allem auf der überalterten Mitgliederstruktur in Hamburg und Berlin, wo die Diagnose- und Therapiekosten besonders hoch sind.

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