Sie sind hier: Home > Finanzen > Versicherungen >

Krankenkassenbeiträge werden nicht gesenkt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Bahr wird Patienten nicht entlasten

17.06.2011, 07:40 Uhr | dapd, dpa

Krankenkassenbeiträge werden nicht gesenkt. Gesundheitsminister Daniel Bahr (Foto: imago) (Quelle: imago)

Gesundheitsminister Daniel Bahr (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die Einnahmen im Gesundheitssystem steigen, der Gesundheitsfonds sitzt sogar auf einem Milliardenüberschuss. Dank brummender Konjunktur dürften der Betrag nach Zahlen des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) bis Ende 2011 auf rund sieben Milliarden Euro steigen. Doch der Versicherte schaut in die Röhre. Viele müssen Zusatzbeiträge zahlen, für immer mehr Medikamente und Leistungen extra zahlen. Und eine Beitragssenkung ist auch nicht in Sicht: Gesundheitsminister Daniel Bahr lehnt diese trotz steigender Einnahmen ab.

Froh über kleinen Puffer

"Wir sind in dieser Legislaturperiode mit einem Milliardendefizit gestartet. Ich bin froh, dass wir bei etwa 180 Milliarden Euro Gesamtausgaben nun einen kleinen Puffer haben", sagte der FDP-Politiker der "Rheinischen Post". Der Minister fügte hinzu: "Was bringt es da, den Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung allenfalls minimal zu senken, um ihn bei der nächsten konjunkturellen Schwankung gleich wieder anheben zu müssen?" Solide Politik müsse auch Verlässlichkeit zeigen.

Dagegen machte sich Anfang des Monats der GKV-Spitzenverband für eine solche Senkung stark. Und auch die CSU stellt niedrigere Kassenbeiträge in naher Zukunft in Aussicht: "Wenn sich die Wirtschaft 2012 weiterhin erfreulich entwickelt und zusätzliche Überschüsse gebildet werden, dann wäre es ungerecht, dass zum einen Zusatzbeiträge verlangt werden und gleichzeitig hohe Rücklagen auflaufen", sagte der CSU-Gesundheitspolitiker Johannes Singhammer der "Financial Times Deutschland". Dann müsste die Politik auch "über eine Entlastung der Versicherten reden." Doch der CSU-Mann relativiert.

Newsletter
Wichtiges zu privater Vorsorge
Werktags die wichtigsten Neuigkeiten rund um Wirtschaft und Finanzen per E-Mail in Ihr Postfach  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

"Beitrags-Zickzack vermeiden"

Im laufenden Jahr seien Beitragssenkungen allerdings noch nicht sinnvoll. "Wir müssen ein Beitrags-Zickzack vermeiden, also schnell senken, wenn es gut läuft, dann wieder rauf, wenn es knapp wird", sagte der Unionsfraktionsvize. "Wir haben gesetzliche Rücklagenverpflichtungen von rund drei Milliarden Euro. Sollte es bei den bisher prognostizierten fünf Milliarden Euro Überschuss für 2011 bleiben, hätten wir tatsächliche Mehreinnahmen von zwei Milliarden Euro, und das würde nicht für eine nachhaltige Beitragssenkung reichen."

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
UMFRAGE
Die Ärztehonorare könnten wieder steigen. Was halten Sie davon?
Video des Tages

Shopping
KlingelBabistabonprix.deLidl.deStreet OneCECILMADELEINEdouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017